Wien-Favoriten: 25-Jähriger bedrohte Frau und Kind mit Küchenmesser

Gegen den Ehemann wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.
Gegen den Ehemann wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. ©APA (Sujet)
Aus Angst vor ihrem Ehemann, schloss sich eine 44-Jährige am Sonntag in einer Wohnung in Wien-Favoriten mit ihrem Kind im Badezimmer ein. Der 25-Jährige bedrohte sie nach einem Streit mit einem Küchenmesser.

Eine 44-Jährige und ihr 25-jähriger Ehemann (Stbg.: Nigeria) gerieten am Sonntagmorgen beim Frühstück kurz vor 9.30 Uhr aneinander. Das vierjährige gemeinsame Kind hatte sich angepatzt, was den Vater völlig ausrasten lies.

Als sich die Frau mit dem gemeinsamen Kind (4 Jahre) im Badezimmer einschloss, soll der Mann die Frau mit einem Küchenmesser über einen Deckenspalt bedroht haben.

Streit eskalierte: Ehefrau in Wien-Favoriten mit Messer bedroht

Die Frau alarmierte die Polizei, darauhin verließt der 25-Jährige die Wohnung. Er kam jedoch während des Einsatzes wieder zurück und wurde von den Polizisten festgenommen. Gegen ihn wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Die Frau und das Kind wurden nicht
verletzt.

Hilfe bei Gewalt in der Privatspähre

Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt und duldet keine Gewalt, gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf (133) ist jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauen-haus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt.

Das Sorgentelefon der österreichischen Kinderschutzzentren (0800/201440) sowie "Rat-auf-Draht" (147) sind 24-Stunden besetzt und bieten Hilfe und Beratung.

Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

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