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Wien: Caritas baut Einsatz für Familien in Not aus

Das Angebot wird ausgebaut.
Das Angebot wird ausgebaut. ©APA/BARBARA GINDL
Der Caritas-Standort am Wiedner Gürtel hat sein Angebot ausgebaut. Das kostenlose Angebot richtet sich vor allem an armutsbetroffene Familien.

Der Caritas-Standort am Wiedner Gürtel ist für viele Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, oder Gefahr laufen, ihre Wohnung zu verlieren, die erste Adresse. Seit kurzem bietet die Caritas mit ihrem Familienzentrum nun vor Ort auch Beratung für Erwachsene und Psychotherapie für Kinder und Jugendliche - bei Problemen, Krisen und Konflikten an. Vorrangig richtet sich das kostenlose Angebot an armutsbetroffene Familien.

Krise hat Not vieler Menschen verschärft

"Die Krise hat nicht nur die materielle Not vieler Menschen verschärft, auch psychische Belastungen nehmen zu. Unser Ziel: Gerade jetzt in der Krise wollen wir den Standort als Kompetenzzentrum gegen Armut weiter stärken. Unser Ziel ist es, Menschen und Familien in Not so noch rascher und noch umfassender helfen zu können", sagt Klaus Schwertner, Geschäftsführender Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien. Doris Anzengruber, Leiterin Familienzentrum und Sozialberatungsstelle, ergänzt: "Die Corona-Krise hat viele bereits bestehende Probleme massiv verstärkt. Einkommensverlust, Arbeitslosigkeit oder der Wegfall von Kinderbetreuung setzen viele Familien materiell, aber auch psychisch enorm unter Druck. Die Zahl der Menschen, die sich hilfesuchend an uns wenden, ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Darunter sind noch immer sehr viele, die noch nie auf die Hilfe der Caritas angewiesen waren. Wir haben deshalb das Team in der Familienberatung jetzt noch verstärkt. Aufgrund der Corona-Situation haben wir eine Hotline eingerichtet und bieten Telefonberatung an."

Mehr Menschen sollen mit Hilfsangebot erreicht werden

Die Teams des Caritas Familienzentrums helfen Jugendlichen und Erwachsenen und Familien bei der Bewältigung von Sorgen, seelischen Belastungen und Erkrankungen. Das Angebot umfasst Psychotherapie für Kinder und Jugendliche, Paar- oder Einzelberatung, Familien- und Erziehungsberatung sowie Beratung bei Trennung und Scheidung. Teils wurde das Angebot inhaltlich neu ausgerichtet, etwa das Angebot für Kinder- und Jugendliche. Hier soll es neben der Therapie auch Gruppenangebote geben. Denn gerade bei den Therapiestunden gibt es lange Wartelisten, die Nachfrage nach Hilfe ist sehr hoch. Auf einen freien Therapieplatz kommen derzeit 14 Anfragen. Die Krise hat diesen Engpass noch einmal deutlich verschärft. Die Wartezeit beträgt teilweise bis zu einem Jahr. Anzengruber: "Unser Ziel war es, das Angebot des Familienzentrums noch niederschwelliger zu gestalten, um so künftig mehr Menschen in einem kürzeren Zeitraum mit unserer Hilfe zu erreichen. So wollen wir gerade mit unseren Beratungsangeboten verstärkt präventiv wirksam sein."

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(Red)

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