Wien bekommt eine Falcogasse

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Die Bundeshauptstadt widmet dem 1998 verstorbenen Popmusiker, der mit "Rock Me Amadeus" Mitte der 1980er Jahre sogar eine Nummer-Eins-Platzierung in den US-Charts schaffte, eine eigene Gasse.

Offiziell eingeweiht wird die Falcogasse, die sich in der Donaustadt befindet, am 5. Juni.

Schauplatz des Tributs ist ein rund 250 Meter langer Weg, der parallel zum Rennbahnweg verläuft. Dort in der Nähe sei Falco gemeinsam mit seiner Mutter Maria Hölzel von 1975 bis 1996 gemeldet gewesen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung der Donaustädter Bezirksvorstehung: “Falco selbst hat dort nur kurze Zeit gewohnt, war aber häufig bei seiner Mutter zu Besuch”, wurde versichert.

Im Zuge der Enthüllung des Straßenschildes, die um etwa 17.00 Uhr gemeinsam von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Bezirksvorsteher Norbert Scheed (beide S) vornehmen wird, hält die Donaustadt wahre Falco-Festspiele ab: Neben einem Karaoke- und Look-A-Like-Wettbewerb werden am Abend via Leinwand Clips des “Falken” gezeigt, bevor Falco-Imitator Patrick Simoner zum Mikro greifen wird. Gegen 21.00 Uhr wird dann das von strömendem Regen begleitete Konzert des Donauinselfestes aus dem Jahr 1993 über die Videowall flimmern.

Bereits jetzt gibt es in Wien zwei Gedenkstätten, die Hölzel gewidmet sind. Neben dem Grab am Zentralfriedhof erinnert auch eine Falco-Stiege in Margareten an den Künstler.

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