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Wieder zum Titel rasen

Ferrari hat am Mittwoch als letztes Top-Team seinen Rennwagen für die neue Formel-1-Saison vorgestellt. | Ferrari-Homepage

“Ich werde alles tun, dass Ferrari weiterhin die Nummer eins bleibt”, versprach der vierfache Weltmeister Michael Schumacher in fast perfektem Italienisch bei der feierlichen Zeremonie in Maranello, seinen dritten Titel in Serie und insgesamt fünften holen zu wollen.

Der neue F2002 hat eine etwas höhere Nase als das Vorgänger-Modell, ein sehr schmales Heck, stark abfallende Seitenkästen und einen schräg nach oben führenden, verkleideten Auspuff. Schumacher soll den Boliden am Samstag erstmals testen.

“Wir haben tolle Ergebnisse erzielt, aber wir wollen noch mehr”, ließ “Schumi” keinen Zweifel daran, dass er schon 2002 mit dem fünffachen Rekordweltmeister Juan Manuel Fangio aus Argentinien gleichziehen will. Und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sagte im Hinblick auf die Triumphe 2001 seiner Scuderia in der Fahrer- und Konstrukteurswertung: “Erstmals fordere ich nicht, dass ihr besser werden müsst als im Vorjahr. Das gleiche Ergebnis wie 2001 wäre super.”

Ohne großes Spektakel zogen Schumacher und sein brasiliansicher Stallgefährte Rubens Barrichello um exakt 11.10 Uhr das knallrote Tuch von dem eben so roten Ferrari. Zur Überraschung vieler Experten entschied sich der Technische Direktor Ross Brawn für eine konventionelle Vorderradaufhängung und verzichtete auf eine Kopie des revolutionären Modells des Konkurrenten McLaren-Mercedes.

Der neue Motor 051 soll um die 860 PS leisten und hat wieder einen 90 Grad-Winkel. Der Zehnzylinder wiegt weniger, schluckt weniger Sprit und hat einen tiefer liegenden Schwerpunkt. “Das ist der beste Ferrari seit eh und je”, schwärmte Chef-Designer Rory Byrne. “Um einen Schritt nach vorn zu machen, mussten wir etwas riskieren. Deshalb hatten wir eine so lange Entwicklungsphase und daraus resultierend wenig Zeit fürs Testen”, rechtfertigte Brawn die späte Fertigstellung.

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