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Wieder toter Greifvogel im Bezirk Mistelbach gefunden

In Niederösterreich werden vermehrt Greifvögel angegriffen.
In Niederösterreich werden vermehrt Greifvögel angegriffen. ©Richard Katzinger
In den letzten Monaten werden in Niederösterreich vermehrt tote Raubvögel gefunden. Nun wurde erneut ein erschossener Mäusebussard im Bezirk Mistelbach gefunden.
Giftköder im Bezirk Gänserndorf

Bereits im Februar wurden mehr als 15 tote Greifvögel bei Großinzersdorf gefunden, darunter ein vergifteter Seeadler, vier Rotmilane und sieben Mäusebussarde. Nachdem kurz darauf bei Haringsee ein toter Mäusebussard ohne Fänge aufgefunden wurde, ging nun bei der Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich die Meldung eines toten Mäusebussards bei Ottenthal im Bezirk Mistelbach ein, wie der Befund zeigt: erschossen.

Mäusebussard in Mistelbach erschossen

Der tote Mäusebussard lag etwas abseits der Straße in der Gemeinde Ottenthal im Bezirk Mistelbach (NÖ). Matthias Schmidt, Greifvogelexperte von BirdLife Österreich, war nach Eingang der Meldung vor Ort und kontrollierte den Kadaver. “Das Metallsuchgerät zur ersten Abklärung der Todesursache hat sofort angeschlagen. Damit lag ein Abschuss als Todesursache auf der Hand!”, berichtet Schmidt.

In Niederösterreich wurde erneut ein toter Mäusebussard gefunden.
In Niederösterreich wurde erneut ein toter Mäusebussard gefunden. ©Matthias Schmidt

Gewissheit brachte die Röntgenuntersuchung und der pathologische Befund. Schmidt brachte Anzeige bei der örtlichen Polizei ein. Der Täter ist unbekannt. “Die Häufung vergifteter oder erschossener Greifvögel in den vergangenen Wochen zeigt, dass es sich in Niederösterreich um ein großräumiges Problem handelt2, so der Experte. “Die aktuelle Berichterstattung zeigt aber insofern erste Erfolge, weil couragierter Spaziergänger immer häufiger tote und verletzte Tiere melden, wodurch es uns möglich ist, das volle Ausmaß illegaler Tötungen von Greifvögeln besser einschätzen zu können.”

Hinweise bitte melden

BirdLife Österreich ist dabei auf die Meldungen aufmerksamer Jäger und Spaziergänger angewiesen. Denn die meisten Funde vergifteter oder erschossener Tiere würden zufällig passieren, so Matthias Schmidt. Tote und verletzte Tier können auf einer Meldeplattform sowie auf der APP birdcrime sowie unter der Nummer 0660/869 23 27 gemeldet werden.

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