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Giftköder im Bezirk Gänserndorf: 3.000 Euro Belohnung für Hinweise

Seit Anfang 2016 seien im Großraum Zistersdorf nachweislich mehr als 40 geschützte Greifvögel getötet worden.
Seit Anfang 2016 seien im Großraum Zistersdorf nachweislich mehr als 40 geschützte Greifvögel getötet worden. ©pixabay.com (Themenbild)
Dutzende Wildtiere, Greifvögel und Haustiere wurden im Bezirk Gänserndorf in einem Waldgebiet mit Giftködern getötet. Nun wurden 3.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung und Überführung des Täters ausgesetzt.
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Die Vergiftung zahlreicher Tiere rund um Zistersdorf im Bezirk Gänserndorf hat den Wiener Tierschutzverein (WTV) auf den Plan gerufen. Für zweckdienliche Hinweise, die zur Ergreifung und Überführung des Täters bzw. der Täter führen, ist laut einer Aussendung vom Dienstag eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt worden.

Bei den in den vergangenen Wochen entdeckten toten Tieren handelte es sich BirdLife-Angaben zufolge um einen Seeadler, drei Rotmilane und sechs Mäusebussarde. Alle seien vergiftet worden. Laut der Vogelschutz-Organisation waren zudem Füchse und Marder betroffen.

Seit 2016 mehr als 40 geschützte Greifvögel getötet

BirdLife schrieb von einem “Hotspot illegaler Greifvogelverfolgung”. Seit Anfang 2016 seien im Großraum Zistersdorf “nachweislich mehr als 40 geschützte Greifvögel getötet” worden, “dazu kommen noch weitere Funde von unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommenen Vögeln sowie eine Vielzahl an Säugetieren”.

Bei einer derart massiven Ausbringung von Giften, “und dies wahrscheinlich zum wiederholten Mal durch dieselben Täter”, sei es “kaum denkbar, dass es gar keine Wahrnehmungen aus der Bevölkerung gibt”, betonte WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic am Dienstag. Auch die Jägerschaft sei gefordert.

(APA/Red)

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