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Wie aus einem alten Billa in Wien gefragte Wohnungen wurden

Das Acon Loft in Wien-Landstraße war vorher ein alter Billa.
Das Acon Loft in Wien-Landstraße war vorher ein alter Billa. ©Immacon GmbH
Am Rande des Kardinal-Nagl-Parks wurde in den Winter-Monaten einer leer stehenden BILLA-Filiale neues Leben eingehaucht und damit in einem bestehenden Objekt zusätzlicher Wohnraum geschaffen.

Gewerbeimmobilien, die nicht mehr benutzt werden, gibt es fast überall. Allein in Wien sind es nach Angaben der WKO 466 Geschäftslokale, die einen neuen Besitzer suchen. Genau solche Flächen sucht die Immacon GmbH, um daraus Wohnraum zu schaffen. Am Kardinal-Nagl-Platz in Wien-Landstraße wurde sie fündig. Aus einer alten Billa-Filiale entstanden so vier "Mikro-Lofts" im Erdgeschoss und zwei Wohnungen im Hochparterre - alle bereits verkauft.

Fangen wir bei den "Mikro-Lofts" an. Um eine angenehme Raumhöhe zu ermöglichen, muss man nach dem eintreten zwei, drei Stufen nach unten steigen. Schon steht man im Wohn- bzw. Arbeitszimmer. Wobei eine Zimmeraufteilung in den "Mikro-Lofts generell schwierig ist. In die 30 Quadratmetern passen Bett, Küchenecke, Bad mit Klo. Sonnenlicht gibt es von der Fensterfront an der Forderseite, der früheren Billa-Front. Vier Wohnschläuche haben so nebeneinander Platz.

"Mikro-Lofts" für "Work & Life"

Notfallwohnungen, Startups, Bürofläche - das alles sollen die "Mikro-Lofts" bieten. "Work & Life" nennt man das bei Immobilienexperten. Für längeres Wohnen sind sie aber dann doch nicht ganz geeignet. Dennoch sind alle bereits verkauft; an Unternehmer und einer Profisportlerin, meist zum Weitervermieten. Rund 130.000 Euro musste man dafür ausgeben, in Wien ein Schnäppchen.

Oberhalb der "Mikro-Lofts" gingen sich noch zwei Wohnungen je 65 Quadratmeter aus, hell, modern und sogar mit Balkon zum Innenhof. Ideal für Singles oder Pärchen, mit einer sehr guten urbanen Lage. Dafür aber auch nicht ganz so günstig: Rund 330.000 Euro muss man für eine solche Wohnung rechnen.

Wohnungen statt Leerstand

Die Immacon Projektenwicklung GmbH macht das natürlich nicht uneigennützig, geht so aber auch gegen Leerstand vor und schafft gefragten Wohnraum. Geschäftsführer Christian Kaltenegger erklärt: "Die Vielzahl an leer stehenden Gewerbeflächen in Wien bietet enormes Potenzial, um neuen Wohnraum mitten in der Stadt zu schaffen und langfristig das Gesamtbild rund um die Immobilie zu revitalisieren."

"Aufgrund der großen Nachfrage sind schon zwei weitere konkrete Projekte in der Entwicklung", so Kaltenegger. Er ergänzt: "Zudem sind wir stets auch auf der Suche nach zukünftigen Objekten."

(red)

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