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Wettbüroräuber wurden bereits von der Polizei erwartet

© Bilderbox
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Bei einer Amtshandlung im Drogenmilieu erfuhren Ermittler der Polizei, dass zwei Männer ein Wettbüro überfallen wollen. Daraufhin postierten sich die Polizisten und konnten tatsächlich zwei Verdächtige stellen.

Ein Wettbüroräuber und sein Komplize staunten vergangene Woche nicht schlecht, als sie am Tatort in Wien bereits von der Polizei erwartet wurden. Bei einer Amtshandlung im Drogenmilieu erfuhren Ermittler des Kriminalkommissariats West (KK West, Gruppe Zeiner), dass zwei Männer ein Wettbüro überfallen wollen. Daraufhin postierten sich die Polizisten und das Einsatzkommando Cobra vor den möglichen Geschäftslokalen. Am zweiten Tag der Überwachung betrat tatsächlich ein Maskierter mit einer Waffe eines der überwachten Wettbüro.

Die Beamten wussten nicht sehr viel über den Überfall, nur dass er auf ein Wettbüro in der Favoritenstraße und kurz vor Geschäftsschluss um Mitternacht erfolgen soll. “Wir konnten daher alle ausschließen, die sich nicht auf der Favoritenstraße befinden und die nicht um Mitternacht schließen”, sagte Oberstleutnant Georg Rabensteiner vom KK West am Sonntag zur APA. Daraufhin blieben drei Lokale übrig. Diese wurden ab sofort in der Nacht von Ermittlern des KK West und der Cobra observiert. “Wir sind davon ausgegangen, dass es recht bald passiert.”

In der ersten Nacht passierte nichts, erzählte Rabensteiner. In der Nacht darauf (15. August) betrat gegen 23.00 Uhr beim überwachten Wettbüro in der Nähe des Reumannplatzes in Favoriten ein Mann das Lokal, um es offensichtlich auszukundschaften. Nachdem dieser das Geschäftslokal wieder verlassen hatte, näherte sich ein weiterer Mann, der sich unmittelbar vor der Eingangstür eine schwarze Strumpfmaske über das Gesicht zog und mit gezogener Schusswaffe in das Wettbüro stürmte.

“Die Waffe hielt er dann einer Kellnerin entgegen, die übrigens eine Kollegin von uns war, schrie ‘Geld’ und gab ihr ein Plastiksackerl”, sagte Rabensteiner. Die Polizeibeamtin stopfte daraufhin ein paar Hunderter ins Sackerl. “Hoch erfreut über die Beute stürmte der Mann aus dem Lokal und wurde von der Cobra empfangen”, so der Ermittler. Das Einsatzkommando warf zudem noch Ablenkungsgranaten. “Durch den Doppelknall ist ihm gleich der Revolver aus der Hand gefallen”, berichtete Rabensteiner. Der 26-jährige Boban S. wurde gleich festgenommen.

Sein Komplize, der 19-jährige Muhamed C., war noch in der Nähe und wurde ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen. Die beiden Verdächtigen sind weitgehend geständig. “Besonders der Haupttäter ist tief verschuldet aufgrund seiner Spielsucht. Er hat keinen anderen Ausweg mehr gesehen”, sagte Rabensteiner. Derzeit werde noch überprüft, ob die beiden noch für andere Überfälle infrage kommen.

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