Werden Manner-Schnitten teurer?

Der Wiener Süßwarenhersteller Manner leidet vor allem unter den Preissteigerungen bei Haselnüssen, Milchprodukten, Mehl und Fetten.

Sollte sich diese Preisentwicklung fortsetzten, sei “eine Erhöhung der Abgabepreise unausweichlich”, heißt es in dem heute, Freitag, veröffentlichten Quartalsbericht der im standard market auction der Wiener Börse gelisteten Josef Manner & Comp. AG.

Die derzeitigen Preissteigerungen bei Kakao und Kakaobohnen wirken sich wegen langfristiger Kontrakte noch nicht auf das Ergebnis des Unternehmens mit den Marken Manner und Casali aus.

Die Umsätze der Manner AG kletterten im 1. Quartal im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf 36,5 Mio. Euro. Der Zuwachs sei vor allem vom Exportgeschäft mit einem Plus von 9,6 Prozent getragen worden. In allen europäischen Regionen konnten die Warenumsätze gesteigert werden. Nur außerhalb von Europa leidet das Geschäft unter dem starken Euro.

In Österreich sind die Warenumsätze im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Die Inflations-Diskussion habe die allgemeine Konsumnachfrage gedämpft, was natürlich auch die Manner AG getroffen habe, heißt es im Quartalsbericht. Die Exportquote konnte hingegen auf 56,2 Prozent (Vorjahr: 53,6 Prozent) gesteigert werden.

Mit Ende des Quartals beschäftigte Manner 759 Mitarbeiter (484 Arbeiter, 274 Angestellte, 1 Leihpersonal). Durchschnittlich waren im 1. Quartal 767 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Umsätze für das Gesamtjahr werden nach der Entwicklung des ersten Quartals sicher über dem Vorjahr liegen, so das Unternehmen. Das Exportgeschäft werde auch in den kommenden drei Quartalen hauptverantwortlich für die Umsatzsteigerung sein. Aber auch für Österreich werde mit einer Verbesserung der Umsatzentwicklung gerechnet. Mit einer generellen Normalisierung des Rohstoffmarktes und einem allgemeinem Preisniveau wie Anfang 2007 könne sicher nicht gerechnet werden.

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