"Wer die Wahrheit erzählt kommt ins Gefängnis!"

Schwere Vorwürfe gegen Polizei und Justiz...
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Herr A., ein Österreicher mit afrikanischer Abstammung  hat bisher nicht die Besten Erfahrungen mit der Polizei gemacht. 1988 wird er von Polizisten körperlich mißhandelt und es kommt auch zu einem Verfahren, indem die Beamten für schuldig befunden werden. Seitdem ist aber auch Herr A. vorbestraft….

Im November 2008 kommt es neuerlich zu einem Zwischenfall mit der Polizei, wie Herr A. schildert. Zwei Beamte in Zivil stürmen offenbar in den Call-Shop, der von Herrn A. selbst betrieben wird. Sie nehmen einen Kunden in einer Kabine fest. Herr A. bemerkt den Tumult und ruft zur Mäßigung auf. Später bekommt er kaum Information zu der Verhaftung des offenbar fremden Mannes in seinem Geschäft, sondern soll von einem Polizisten rassistisch beschimpft worden sein.

Schließlich beschuldigt man den 50jährigen des Widerstands gegen die Staatsgewalt. Herr A. ist sich keiner Schuld bewußt und beschreibt die Vorgehensweise der Polizei und auch der Justiz als rechtswidrig. Laut seinen Angaben soll ihm vonseiten des Gerichts und seines eigenen Ex-Anwalts dazu geraten worden sein, sich schuldig zu bekennen, um das Strafmaß zu verringern.

Herr A. beteuert nach wie vor seine Unschuld. Er habe bei der Verhaftung des Verdächtigen keinen Körperkontakt mit den Beamten gehabt, sondern lediglich zur Ruhe aufgerufen. Ein Polizist gibt offenbar an, von Herrn an der Jacke gehalten worden zu sein.

Fest steht: Jetzt droht Herrn A. ein Jahr Gefängnis…

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