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Weniger Nächtigungen auch im Juli: Städtetourismus in Wien bleibt schwierig

Im Juli wurden in Wien 443.000 Übernachtungen verzeichnet.
Im Juli wurden in Wien 443.000 Übernachtungen verzeichnet. ©Pixabay.com (Sujet)
Auch nach dem Ende des Shutdowns bleiben die Zeiten für den Städtetourismus schwierig. In Wien sind in Juli die Nächtigungen weiter zurückgegangen.

Für den Städtetourismus bleiben die Zeiten auch nach dem Ende des coronavirusbedingten Shutdowns schwierig: Wiens Nächtigungen sind im heurigen Juli um 73,3 Prozent auf 443.000 zurückgegangen. Das teilte der Wien-Tourismus am Montag mit. Zumindest ist das Minus nicht mehr ganz so eklatant wie im Juni, als der Rückgang 88 Prozent betrug.

Durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten auf 23,1 % gesunken

Am geringsten fiel das Minus bei den zehn Hauptmärkten Wiens in der sogenannten DACH-Region aus: Das Aufkommen aus Deutschland schlug mit 155.000 Nächtigungen (minus 51 Prozent), jenes aus Österreich mit 140.000 (minus 40 Prozent) und jenes aus der Schweiz mit 21.000 (minus 42 Prozent) zu Buche. Die Ankünfte gingen im Juli generell um 74,1 Prozent auf 191.000 zurück.

Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank auf 23,1 Prozent. Zum Vergleich: Im Juli des Vorjahres hatte sie noch 66,5 Prozent betragen. Insgesamt rund 52.000 Betten waren im Juli 2020 in Wien verfügbar. Das waren etwa um ein Viertel weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Gesamtjahr liegt ebenfalls bereits weit zurück

Das Gesamtjahr liegt bisher ebenfalls weit hinter den Ergebnissen von 2019 zurück. Im Zeitraum Jänner bis Juli wurden heuer 3,24 Mio. Nächtigungengezählt, das sind um 66,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019.

Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe sank im Juni - die Daten für Juli liegen noch nicht vor - um 90,4 Prozent auf 9,23 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr erwirtschafteten die Betriebe, vor allem aufgrund der noch positiv bilanzierenden Monate Jänner und Februar, 142,34 Mio. Euro. Das sind um 68,7 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum 2019.

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(APA/Red)

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