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Weniger Gewalttaten und Einbrüche: Erfreuliche Kriminalstatistik 2018 für Wien

Die Aufklärungsquote der Wiener Polizei ist auf 43,6 Prozent gestiegen.
Die Aufklärungsquote der Wiener Polizei ist auf 43,6 Prozent gestiegen. ©APA (Sujet)
Erfreut zeigte sich die Wiener Polizei am Donnerstag bei der Präsentation der Kriminalstatistik für die Bundeshauptstadt. Sowohl bei Einbrüchen, Diebstählen und Gewaltdelikten wurde im Jahr 2018 ein Rückgang verzeichnet.
Kriminalstatistik für 2018 präsentiert
Änderungen bei Kriminalstatistik

Die Kriminalstatistik für Wien ist erfreulich: In der Bundeshauptstadt wurde 2018 die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit 19 Jahren verzeichnet. Das Ergebnis ist “einem gesunden Mix” an Maßnahmen zu verdanken, sagte der Leiter des Landeskriminalamtes Wien, Josef Kerbl, der APA. Neben einer Intensivierung der Streifentätigkeit und Schwerpunktaktionen wurden auch Präventionsmaßnahmen verstärkt.

Niedrigste Kriminalität seit 19 Jahren in Wien

Die Zahl der angezeigten Fälle sank in Wien 2018 im Vergleich zum Vorjahr von 190.056 auf 169.190. Dies bedeutet einen Rückgang um elf Prozent. “Die Zahl 169.190 bedeutet aber auch, dass die Bundeshauptstadt Wien die geringste Kriminalitätsbelastung seit 19 Jahren aufweist”, hieß es in einer Aussendung.

Die Aufklärungsquote ist von Jänner bis Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahr von 42,4 Prozent auf 43,6 Prozent gestiegen und ist der beste Wert seit dem Jahr 2000. Die Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen ist von 79.724 im Jahre 2017 auf 82.807 im Jahre 2018 gestiegen. Der Anteil der Fremden bei den Tatverdächtigen ist im Jahresvergleich von 51,7 Prozent auf 51 Prozent gesunken.

Weniger Diebstähle und Einbrüche

Besonders markant ist der Rückgang der angezeigten strafbaren Handlungen im Bereich der Eigentumskriminalität um insgesamt 15,2 Prozent. Gerade auf diesem traditionell sehr belasteten Sektor gibt es besonders günstige Entwicklungen: so sank etwa das Delikt “Diebstahl” von 52.452 auf 45.962 um 6.490 Fälle (minus 12,4 Prozent), “Einbruchsdiebstahl” sank ebenfalls deutlich gegenüber dem Vergleichszeitraum von 31.660 auf 25.229 um 6.431 Fälle (minus 20,3 Prozent).

Mit ein Grund dafür war laut Kerbl, dass von der Bevölkerung hier inzwischen mehr Präventionsmaßnahmen gesetzt werden. Entscheidend sei aber auch die “akribische kriminalpolizeiliche Arbeit” gewesen, die zur Aufklärung vieler Seriendelikte – mit Festnahmen auch im Ausland – geführt hat. Dies sei auch ein “deutliches Abschreckungsmittel” gewesen.

Weiterer Anstieg bei Cyber Crime-Delikten

Bei der Wirtschaftskriminalität ist die Zahl der Anzeigen von 19.867 (2017) um 4,8 Prozent auf 20.828 gestiegen. Ein großer Teil davon betrifft Anzeigen wegen Betruges mit einer Zunahme von 8.710 (2017) auf 9.601 (2018), somit ein Plus von 10,2 Prozent. Einen großen Anteil davon nehmen Bestell-/Warenbetrügereien ein, bei denen die Zahl der Anzeigen von 5.746 (2017) auf 6.569 (2018) somit um 14,3 Prozent gestiegen ist.

Im Bereich Internetbetrug ist die Zahl der Anzeigen auch weiterhin gestiegen, nämlich von 4.126 (2017) auf 4.792 (2018) und somit um 16,1 Prozent. Im Deliktsbereich Cybercrime im engeren Sinn ist ebenfalls ein Anstieg von 1.164 auf 1.251 Anzeigen zu verzeichnen.

Mehr Anzeigen wegen sexueller Belästigung

Erfreulich ist der Rückgang bei der Gewaltkriminalität von 26.503 Anzeigen auf 24.131, was einen Rückgang um 8,9 Prozent entspricht. Die Raubdelikte sind insgesamt um 169 Anzeigen von 1.335 auf 1.166 gesunken. So ist etwa der Raub an öffentlichen Orten von 864 Delikten auf 782, somit um 9,5 Prozent gesunken.

Die Körperverletzungen fielen insgesamt von 15.296 auf 13.923, somit um 1.373 Delikte (minus neun Prozent). Die Anzeigen wegen Vergewaltigung sind von 275 (2017) auf 305 gestiegen. Ein Anstieg ist bei Anzeigen wegen sexueller Belästigung und öffentlichen geschlechtlichen Handlungen von 538 im Jahr 2017 auf 625 zu verzeichnen.

Wiener Mafia-Mord noch ungeklärt

Die vollendeten Tötungsdelikte sind von Jänner bis Dezember 2018 mit 23 Fällen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 um drei Fälle gestiegen; von diesen 23 Mordfällen des Jahres 2018 wurden (bisher) 22 Fälle geklärt. Ungeklärt ist weiterhin die Bluttat im Mafiamilieu im Dezember in der Wiener Innenstadt.

(APA/Red)

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