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Welttag gegen Rassismus: Großdemo am 16. März in Wien

Am Samstag findet der Welttag gegen Rassismus statt.
Am Samstag findet der Welttag gegen Rassismus statt. ©pixabay.com (Themenbild)
Am Samstag findet in der Wiener Innenstadt die Großdemo #aufstehn gegen Rassismus statt. Zehntausende Demonstranten werden nicht nur in Österreich auf die Straße gehen. An diesem Tag wird auf der ganzen Welt gegen Rassismus demonstriert.
Demos am Wochenende legen Wiener City lahm

Am 16. März, dem UN-Tag gegen Rassismus, gehen weltweit Menschen auf die Straße, um gegen Rassismus und Rechtsruck zu protestieren. Auch in Österreich veranstaltet die Plattform für eine menschliche Asylpolitik eine Großdemo in Wien.

Unter dem Titel #aufstehn gegen Rassismus werden in der Bundeshauptstadt rund 10.000 Teilnehmer erwartet. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten Anna Badora, Susanne Scholl, Faika El-Nagashi und Erich Fenninger die Hintergründe, Motivationen und Eckpunkte für die Demo, sowie die Kooperationen mit dem Volkstheater Wien und Initiativen der Zivilgesellschaft.

#aufstehn gegen Rassismus: Großdemo in Wien

Sprecher der Plattform und Volkshilfe Direktor Erich Fenninger: “Wir beobachten ein permanentes Unterstellen, dass der Andere der Feind ist. Ob im Alltag mit Übergriffen, Beschimpfungen, rassistischen Polizeikontrollen oder im Rahmen der menschenrechtswidrigen Ausgrenzungspolitik, die die Regierung auf unterschiedlichsten Ebenen betreibt. Ob die Sicherungshaft, die neue Sozialhilfe oder die massive Zunahme von Abschiebungen: Die Regierung macht kein Geheimnis daraus, dass sie AsylwerberInnen, MigrantInnen – kurz gefasst alle ‚Ausländer‘ – bestrafen will.”

Auch Faika El-Nagashi, Landtagsabgeordnete und Integrationssprecherin Grüne Wien sowie Mitinitiatorin der Antirassismusplattform #nichtmituns: “Wien hat sich ganz klar positioniert: Hier ist kein Platz für Rassismus. Und trotzdem wissen wir, dass viel zu viele Menschen in ihrem Alltag rassistische Erfahrungen machen und auf dem Rücken sichtbaren Musliminnen, Schwarzer Menschen, Roma-Communities und Geflüchteten Politik gemacht wird. Die Unterstützung der Großdemo am 16.03. ist für mich daher selbstverständlich, weil wir Vorbilder und Verbündete brauchen und weil wir nur gemeinsam ein starkes Zeichen für ein respektvolles Miteinander setzen können.”

Susanne Scholl, Anna Badora und Veronika Maurer im Kampf gegen Rassismus

Bei der Demo wird ein Auszug aus dem Stück “Verteidigung der Demokratie” unter der Regie von Christine Eder am Balkon des Wiener Volkstheaters aufgeführt. Die Direktorin des Volkstheaters, Anna Badora und Veronika Maurer, Dramaturgin des Volkstheaters sind sich einig: “Demokratie versteht sich nicht von selbst und ist nicht einfach da. Es gilt sie immer wieder neu zu erkämpfen und zu verteidigen. Dieser Verteidigung wollen wir eine Bühne geben.”

Susanne Scholl, Schriftstellerin und Gründerin von Omas gegen Rechts: “Es ist mir wichtig hinzuschauen und laut zu sagen was ich falsch finde! Menschen sind immer Menschen und ihre Würde ist unantastbar.”

(Red):

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