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Weitsicht auf Piste und Co.

Zur Sicherheit: Korrektionsgläser auch im Wintersport
Zur Sicherheit: Korrektionsgläser auch im Wintersport ©Shutterstock
Nichts wie rein ins Wintersportvergnügen! Damit dieses aber sprichwörtlich nicht ins Auge geht, braucht es die richtige Hard- und Software - gerade auch für unser Sehorgan.

Denn gutes Sehen erhöht maßgeblich die Sicherheit auf Piste und Co. Besonders alpine Sportarten stellen das Sehvermögen dabei vor große Herausforderungen. Hohe Geschwindigkeit, schnelle Licht-Schatten-Wechsel, Nebel, Schneefall mit kontrastarmen Sichtbedingungen oder aber reflektierender Schnee verlangen den Augen Höchstleistungen ab. Eine passende Wintersportbrille ist da ein absolutes Muss. „Selbstverständlich an das Sehvermögen angepasst“, sagt Optikermeister Herbert Netzer (58, Höchst) und ergänzt: „Ideal sind hier bruchsichere Sportbrillen oder die Kombination mit Kontaktlinsen.“ Der Optikermeister nennt auch gleich die möglichen Varianten: „Generell gelten für Skifahrer, Skitourengeher oder Snowboarder der perfekte Halt und die Rundumsicht als wesentliche Voraussetzungen. In Sachen Korrektionsbrille gibt es die Möglichkeit, die Ski- oder Maskenbrille mit in Maßarbeit gefertigten Einstärken- oder Gleitsichtgläsern auszustatten. Die Originalgläser werden dann per Adapter mit den eingeschliffenen Gläsern getauscht. Auch gibt es Clip-in-Systeme. Hier werden kleinere Korrektionsgläser innen ins Schutzglas geklickt.“ Gerade diese Ausführungen sorgten für ein uneingeschränktes Sichtfeld. „Beinahe 180 Grad“, sagt Netzer. Auch gebe es mittlerweile tolle Helme mit Visier oder sogenannte OGT-Brillen (over the glasses), die Maskenbrillen gleichkämen und im Inneren ausreichend Platz für die eigene Brille bieten. „Doch“, betont der Optiker, „sollte auch hier zu einer bruchsicheren Korrektionssportbrille gegriffen werden. Das Verletzungsrisiko ist ansonsten zu groß.“

Tönung & UV-Schutz

Eine weitere sichere Variante biete die Kombination aus Kontaktlinsen und der Sportbrille. „Der Vorteil von Kontaktlinsen beim Sport liegt dabei darin, dass diese nicht beschlagen“, führt der Optikermeister weiter aus. Was gerade auch beim oft schweißtreibenden Langlaufen von Vorteil ist. Hier sollte auf eine gute Belüftung und – im Gegensatz zu den optimal schließenden Skibrillen – eine leichte Bauweise der Korrektionssportbrille geachtet werden. Noch eines möchte Netzer betonen: „Die Gläser der Sportbrille werden optimaler Weise den entsprechenden Sichtverhältnissen angepasst. Tönungen garantieren dies. Und klarerweise schützen sie gegen die UVStrahlung.“ Abschließend rät er generell beim Kauf einer Sportbrille gleich den Helm mitzubringen: „Damit dann beim Sportvergnügen auch wirklich
nichts drückt.“

Mehr Infos: Kuratorium Gutes Sehen e.V. unter www.sehen.de

 

EINE GUTE WINTERSPORTBRILLE …

… SITZT BEQUEM Die Sportbrille sollte mit Nasenpads, Schaumstoffauflagen und verstellbarem Bügel mit Grip für Komfort und festen Sitz ausgestattet sein.
… HAT EIN GROSSES SICHTFELD Stark gebogene Gläser mit einem Sichtfeld von circa 160 Grad gewährleisten gute Rundumsicht.
… IST BRUCHSICHER Gläser und Fassung müssen aus bruchsicherem Kunststoff sein. Das minimiert die Verletzungsgefahr bei Unfällen.
… SORGT FÜR BELÜFTUNG Belüftungssysteme, Doppelverglasung und Antifog-Beschichtungen sorgen für beschlagfreie Gläser.
… HAT GETÖNTE GLÄSER Spezielle Glastönungen verhindern Blendung und verstärken die Kontraste: Tönungsstufe 4 für Gletschertouren, Stufe 3 für Abfahrten. Braune Gläser für reale Farbwiedergabe, Rot und Orange für stärkere Kontraste, Gelb bei trübem Wetter und in der Dämmerung. Optimal sind Sportbrillen mit Wechselgläsern.
… SCHÜTZT 100 PROZENT VOR UV-STRAHLEN Schnee reflektiert 80 bis 95 Prozent der Sonnenstrahlen; besonders UV-Strahlen sind gefährlich für die Augen, pro 1000 Meter Höhe steigt die Belastung um 15 Prozent (UV-400-Kennzeichnung).

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