Weitere Staus an Wiener Westeinfahrt wegen Baustelle zu befürchten

Baustelle auf Wiener Westeinfahrt - Weitere Staus zu befürchten
Baustelle auf Wiener Westeinfahrt - Weitere Staus zu befürchten ©APA (Sujet)
Die Wiener Westeinfahrt verursacht seit Tagen  wegen einer Baustelle massive Verkehrsprobleme. Weil nur eine Spur befahrbar war, reichte der Stau auf die A1 (Westautobahn) zurück.
Fortschritt an Baustelle
Stauzone Westeinfahrt
Westeinfahrt wird "Nadelöhr"
Bauarbeiten notwendig

Autofahrer mussten teilweise mehr als eine Stunde Zeitverlust in Kauf nehmen und standen auch auf Ausweichrouten wie der Linzer und der Breitenfurter Straße. Bis Montag, 5.00 Uhr, wird sich daran auch nicht viel ändern.

Staus an Westeinfahrt

Seit Donnerstag, 6.00 Uhr, ist die Westeinfahrt bis über die Kreuzung der Wientalstraße mit der Stampfergasse zweispurig befahrbar. Allerdings gibt es bis Montag, 5.00 Uhr, nach der Stampfergasse auf dem Abschnitt bis zur Franz-Boos-Gasse weiterhin nur eine Spur. Damit dürfte es auch am Wochenende, insbesondere am Sonntagnachmittag und – abend weiter Staus geben.

“Heute war es nicht ganz so schlimm wie an den vorangegangenen Tagen”, resümierte ein Vertreter des ÖAMTC am Freitag im APA-Gespräch. “Es hat aber auch Probleme auf den Umleitungsstrecken gegeben.”

Bauarbeiten an der Westeinfahrt

Die zuständige Magistratsabteilung 28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Sanierung der Westeinfahrt in Zukunft weniger Probleme bereiten wird. Weitere Arbeiten, die eine einspurige Führung des Verkehrs erfordern, sollen nur an Wochenenden – das nächste Mal rund um Fronleichnam und in den Sommerferien durchgeführt werden. Das Verkehrsaufkommen sei dann nämlich um 20 Prozent geringer, hieß es. Die Baustelle selbst dauere bis Anfang November.

Volksanwaltschaft leitet Prüfverfahren ein

Die Staus in der Wiener Westeinfahrt haben nun auch die Volksanwaltschaft auf den Plan gerufen: Volksanwalt Peter Fichtenbauer (FPÖ) leitet ein Prüfverfahren ein. Die Volksanwaltschaft wird sowohl die verkehrsrechtliche Planung und Organisation, als auch die Vorgehensweise der Polizei prüfen, kündigte sie in einer Aussendung am Freitag an.

Denn Berichten von Medien und Betroffenen zufolge sei die Polizei nicht vor Ort und habe daher weder den Verkehr regulieren noch das “Chaos” verhindern können, hieß es. Gegenseitige Schuldzuweisungen der Baufirma und des Magistrats sowie widersprüchliche Informationen an die Autofahrerinnen und Autofahrer hätten die Situation weiter verschlechtert.

“Die Westeinfahrt ist sehr hoch frequentiert und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt speziell für Pendler, umso wichtiger ist eine präzise Organisation der Bauarbeiten”, betonte der Volksanwalt. Die Baustelle in der Westeinfahrt verursacht seit Tagen massive Verkehrsprobleme. Der Stau reichte zuletzt mitunter bis auf die A1 (Westautobahn) zurück.

(APA)

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