Weiter Rätselraten über Mann im Müllcontainer

Viele Fragen, kaum Antworten
Viele Fragen, kaum Antworten ©APA (Webpic/Annerl)
Ein Mann landet aus unerklärlichen Gründen in einem Müllcontainer und wird beim Entleeren in der Presse eines Müllautos beinahe zerquetscht. Dieser Vorfall ereignete sich Montagmittag in der Quadenstraße in Wien-Donaustadt. Doch die Hintergründe blieben auch am Tag danach völlig im Dunkeln. Fazit: Viele Fragen, auf welche die Ermittler bisher kaum Antworten wissen.

Fix war lediglich, dass die Müllabfuhr am Allerheiligentag gegen 12.30 Uhr Container in der Quadenstraße entleerte. Die Mitarbeiter der Magistratsabteilung (MA) 48 hörten beim Ausleeren eines Behälters plötzlich Schreie und stoppten die Presse des Müllautos. Sie entdeckten einen 26-Jährigen, der sich in dem Container befand. Der Mann wurde mit einem Oberschenkelbruch in ein Krankenhaus eingeliefert.

Wie der 26-Jährige in dem Container gelandet war, blieb auch am Tag nach dem Vorfall unklar. Laut Polizei verließ er um 5.00 Uhr die Wohnung und sagte zu seiner Lebensgefährtin, dass er arbeiten gehe. Am Vormittag folgte ein SMS, dass er gegen Mittag nach Hause kommen werde. Stattdessen fanden ihn die MA 48-Mitarbeiter in einem Müllcontainer.

Mit dem Stopp der Presse retteten sie übrigens einen Kollegen. Der 26-Jährige war als Straßenkehrer selbst bei der MA 48 beschäftigt. Bei der Befragung seiner Vorgesetzten kam heraus, dass er nie an seinem Arbeitsplatz erschienen war und auch gar nicht Dienst gehabt hätte.

Der Mann kann sich an den Vorfall nicht erinnern. Untersuchungen ergaben keinen Hinweis auf eine Alkoholisierung oder Beeinträchtigung durch Drogen. Ebenso gab es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden, obwohl in Medienberichten davon die Rede war, dass ihn Unbekannte überfallen und in den Container hineingeworfen hätten. Gegenstand von Überprüfungen war darüber hinaus, wo und wie er den Vormittag verbracht hatte.

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