Weiter Bewegung bei Corona-Clustern in NÖ

In Niederösterreich gibt es nach wie vor mehrere Corona-Cluster.
In Niederösterreich gibt es nach wie vor mehrere Corona-Cluster. ©AP (Sujet)
Mit 79 Fällen blieb der größte Corona-Cluster in Niederösterreich am Dienstag jener im Zusammenhang mit einem Heurigenbetrieb. Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen stiegen die Fälle wieder an.

In Niederösterreich sind am Dienstag neue Corona-Fälle in zwei Asylbetreuungsstellen verzeichnet worden. Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen (Bezirk Baden) gab es einen Anstieg um zehn auf 53 Infektionen.

In Schwechat (Bezirk Bruck a. d. Leitha) wurden nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) 23 positive Tests gezählt.

Nach wie vor mehrere Corona-Cluster in Niederösterreich

Der größte Cluster im Bundesland war weiterhin jener im Zusammenhang mit einem Heurigenbetrieb im Bezirk Bruck a. d. Leitha mit 79 Erkrankten (minus zehn).

23 Fälle und damit um drei mehr als am Vortag gab es nach einer Halloween-Feier im Bezirk Zwettl. Zwölf neue Infektionen poppten im Bezirk Wiener Neustadt in einem Produktionsbetrieb auf.

FPÖ kritisiert Ausfall von Martinsfest in Kindergärten

Die FPÖ Niederösterreich kritisierte unterdessen, dass das dieswöchige Martinsfest in Niederösterreichs Kindergärten Corona-bedingt nicht wie gewohnt stattfinden werde - eine Dienstanordnung wurde dabei ins Treffen geführt.

"Eltern werden ausgesperrt, gemeinsame Feiern von mehreren Gruppen verboten und der Laternenumzug untersagt", ortete Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer ein "Armutszeugnis für die politischen Verantwortungsträger". In ein ähnliches Horn stieß Indra Collini, die Landessprecherin der NEOS: "Ein Spaziergang mit Laterne findet im Regelfall im Freien statt und kann mit ein bisschen gutem Willen coronasicher gestaltet werden."

(APA/Red)

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