Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour: Kritik und Trailer zum Film

Die Dokumentation "Weil du nur einmal lebst" begleitet die Toten Hosen auf Tour - in große Stadien, kleine Punk-Clubs und bis ins ferne Argentinien. Sieben Monate ist Regisseurin Cordula Kablitz-Post mit den fünf Musiker unterwegs, interviewt sie backstage und im Bus. Ihr britischer Kollege Paul Dugdale, der bereits Shows von Adele und den Rolling Stones filmte, liefert spektakuläre Liveaufnahmen. 

Bei ihrem ersten Konzert 1982 wurden sie noch als “Die Toten Hasen” angekündigt. 37 Jahre und 2.000 Konzerte später gehören die Toten Hosen längst zu den wichtigsten Bands Deutschlands. Mit welcher Kraft und Leidenschaft die Düsseldorfer heute unterwegs sind, zeigt der Dokumentarfilm “Weil du nur einmal lebst”. Ab Donnerstag im Kino.

Weil du nur einmal lebst: Kurzinhalt zum Film

“Ich wollte ergründen, was die Band nach all den Jahren noch zusammenhält und was das Erfolgsprinzip ist”, sagt Regisseurin Cordula Kablitz-Post. Sieben Monate war sie mit den Hosen unterwegs – ob in großen Stadien oder kleinen Clubs, beim #wirsindmehr-Konzert gegen Rechts in Chemnitz oder bei Auftritten in Argentinien. Während Kablitz-Post die Musiker backstage und im Bus interviewte, lieferte ihr britischer Kollege Paul Dugdale die spektakulären Live-Aufnahmen.

Die Toten Hosen-Doku: Die Kritik

Herausgekommen sind ein intensiver Konzertfilm und ein intimes Band-Porträt, das – so ist zumindest der Eindruck – ein authentisches Bild der fünf Musiker zeigt. Der Film zeigt jede Menge banale Szenen: die Auswahl der Bühnen-Klamotten, die Arbeit der Crew oder das Tischtennis-Spiel backstage. Das ist immer wieder lustig, doch vor allem vermittelt es einen Eindruck, was diese Band ausmacht – die für die Musiker immer noch wie eine Familie funktioniert, aber auch längst einem größeren Unternehmen gleicht.

Ein dramatischer Einschnitt während der Tour – aber rückblickend ein Glücksfall für die Produktion – war der Hörsturz von Campino. Die anschließenden Szenen gehören zu den stärksten, etwa wenn es um das Thema Endlichkeit geht.

Obwohl der Film eine Momentaufnahme darstellt, greift er all jene Themen auf, die die Hosen seit Jahrzehnten beschäftigen. Da sind die große Liebe zu Argentinien und die rührende Treue der dortigen Fans. Da ist der unermüdliche Kampf gegen Rechts. Und da ist die ewige Frage, inwieweit die Hosen bei ihrem kommerziellen Erfolg überhaupt noch eine Punkband sind.

Letztendlich wird der Film zuallererst Fans der Toten Hosen ins Kino ziehen. Er sei aber auch all jenen empfohlen, die sich für das Innenleben einer der erfolgreichsten Bands im deutschsprachigen Raum interessieren.

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(APA/Red)

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