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Weihnachtsmärkte trotzden der Krise

Das Geschäft mit Weihnachten brummt auch in der Wirtschaftskrise. Beliebte Weihnachtsmärkte haben sich gerade in den vergangenen Wochen als willkommener Geldsegen für Geschäftsleute, Händler sowie Städte und Gemeinden erwiesen.

“Trotz der Wirtschaftskrise blicken wir optimistisch auf die verbleibenden zwei Wochen bis Weihnachten”, betont Norbert Faltin, Pressereferent des Deutschen Schaustellerbundes http://www.dsbev.de, im Gespräch mit pressetext. Schätzungen zufolge erwirtschaften die Märkte bundesweit Umsätze zwischen drei und fünf Mrd. Euro – auch in diesem Jahr.

Auf den hierzulande rund 2.500 Weihnachtsmärkten geben die Besucher im Schnitt knapp 30 Euro aus. “Bei gutem Wetter strömen die Leute auf die Märkte”, sagt Faltin. Statt Fernreisen zu buchen, würden die Verbraucher in diesem Jahr vorzugsweise zu Hause bleiben. Ihr Freizeitbudget tragen sie mitunter auf die Weihnachtsmärkte. Neben den Händlern profitiert die gesamte regionale Wirtschaft von dem Vorweihnachtsgeschäft – vom Nahverkehr bis zum Hotel- und Gastgewerbe.

Weihnachtsmärkte treiben Hotelpreise

“Die Zahl der Bettenbuchungen steigt in dieser Zeit rasant”, betont Faltin gegenüber pressetext. Gerade “Vorzeigeweihnachtsmärkte” wie jene in Nürnberg oder Dresden locken neben den heimischen Touristen auch Verbraucher aus dem Ausland nach Deutschland. Entgegen dem europaweiten Trend und trotz der Turbulenzen in der Hotelbranche sind die Nächtigungspreise in Städten mit bekannten Weihnachtsmärkten zuletzt gestiegen.

Während die Hotelpreise in Europa im Schnitt um sechs Prozent sanken, stiegen sie in Weihnachtsmarktstädten wie Nürnberg, Dresden aber auch Wien oder Zürich seit November an, wie der Preisvergleichs-Dienst Trivago aufzeigt. In Nürnberg beispielsweise sind die Preise durchschnittlich um elf auf 107 Euro für ein Standard-Doppelzimmer geklettert.

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