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Weichen gestellt

Beim Vorarlberger Lichtkonzern Zumtobel haben die teure Übernahme des Konkurrenten Thorn und die Konjunkturflaute eine Kapitalerhöhung um 100 Mio. Euro notwendig gemacht.

Nach einem Bericht des „WirtschaftsBlatts“ ist es dadurch zu Anteilsverschiebungen bei den Eigentümern gekommen. Die Familie Zumtobel habe demnach in Summe knapp die Hälfte ihrer Anteile an den US-Investor Kohlberg, Kravis und Roberts (KKR) abgegeben.

KKR hatte Zumtobel bei der Thorn-Übernahme finanziert und beraten und dafür seither 34,04 Prozent am Konzern gehalten. „Künftig hält die Familie knapp mehr als 50 Prozent. Der KKR-Anteil steigt auf über 49 Prozent. Die genauen Anteile werden nicht bekannt gegeben, die Familie behält aber die Mehrheit“, wird Konzernsprecher Otto Riewoldt von der Zeitung zitiert.

Laut „WirtschaftsBlatt“ gehen Beobachter davon aus, dass somit auch die Weichen für die Zukunft des Dornbirner Unternehmens gestellt sind und die Familie mittelfristig das operative Geschäft externen Managern überlassen wird. Der Vertrag von Jürgen Zumtobel (66) als Vorstandsvorsitzender laufe bis Mitte 2005.

Wie berichtet hat der Zumtobel-Konzern gestern für 2001/02 (per Ende April) einen Bilanzverlust von rund 100 Mio. Euro – bei einem Umsatzminus um 7,1 Prozent auf 1,24 Mrd. Euro – bekannt gegeben. Damit bescherte schon das zweite Jahr in Folge rote Zahlen. Für 2002/03 geht Zumtobel von einem Umsatzrückgang um rund 5 Prozent aus.

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