Wawrinka, Gasquet springen auf Masters-Zug auf

Wawrinka neben Federer zweiter Schweizer in London
Wawrinka neben Federer zweiter Schweizer in London
Die Teilnehmer am World-Tour-Masters nächste Woche in London stehen fest. Nachdem sich am Mittwoch Roger Federer seine Teilnahme en suite gesichert hatte, bescherte der Kanadier Milos Raonic mit seiner 6:7,4:6-Niederlage im Pariser Achtelfinale gegen Tomas Berdych Stanislas Wawrinka und Richard Gasquet die letzten beiden freien Plätze beim Saison-Abschlussturnier.


Vor dem genannten Trio waren Rafael Nadal und David Ferrer, Novak Djokovic, Juan Martin del Potro und auch Berdych schon länger qualifiziert gewesen. Seine nur noch theoretische Chance hatte Wien-Sieger Tommy Haas am Mittwoch mit einer Zweitrundenniederlage gegen seinen Landsmann Philipp Kohlschreiber verspielt. Dieses Duell war schon eine Woche davor in der ersten Valencia-Runde an Kohlschreiber gegangen.

Im Achtelfinale hatte dieser aber am Donnerstag gegen Federer mit 3:6,4:6 das Nachsehen. Der Rekord-Grand-Slam-Sieger dürfte rechtzeitig zum Saison-Finale wieder näher an seine Bestform rücken, in Basel musste er sich zuletzt erst im Finale Del Potro geschlagen geben. Eine Neuauflage dieses Duells gibt es nun in der französischen Hauptstadt zu Allerheiligen in der zweiten Viertelfinal-Partie nach 14.00 Uhr zu sehen, nachdem Del Potro sein Achtelfinale gegen dem Bulgaren Grigor Dimitrow 3:6,6:3,6:4 gewonnen hat.

Im Head-to-Head führt Federer zwar 13:5, die vergangenen drei Duelle hat der Eidgenosse aber verloren. Mit seinem Auftritt gegen Kohlschreiber war der 32-Jährige jedenfalls zufrieden: “Ich habe von Anfang an konstant gespielt und das Match gut beendet. Ich hoffe, dass ich auf diesem Niveau bleibe oder mich auch noch steigere.” Für seinen Landsmann Wawrinka wird es die erste Masters-Teilnahme, er trifft nach einem 6:3,6:2 gegen den Spanier Nicolas Almagro nun auf Djokovic.

Der siegte gegen US-Ass John Isner 6:7,6:1,6:2. Damit wahrte Djokovic die Chance, zu Jahresende die Weltrangliste anzuführen. Fünfter Viertelfinalist ist Ferrer nach einem 6:2,6:3 gegen den Franzosen Gilles Simon. Der wegen einer Rückenblessur beim World-Tour-Masters fehlende Schotte Andy Murray gab unterdessen bekannt, nur die Australian Open im Jänner spielen zu wollen, wenn er sie vom körperlichen Zustand her auch gewinnen könne.

Ebenfalls ins Viertelfinale zogen der Wiener Alexander Peya und der Brasilianer Bruno Soares im Doppel ein. Die Nummer-2-Paarung siegte gegen die Italiener Fabio Fognini/Andreas Seppi allerdings nur knapp 6:7,7:6,10:8. Um das Halbfinale geht es in der zweiten Freitag-Partie nach 14.00 Uhr gegen den Mexikaner Santiago Gonzalez und den US-Amerikaner Scott Lipsky.

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