"Wasserbombe" verschluckt: Einsatzkräfte retten 2-Jährigen

Eine solche "Wasserbombe" hatte der Bub verschluckt.
Eine solche "Wasserbombe" hatte der Bub verschluckt. ©AP (Sujet)
Einsatzkräfte konnten am 27. August das Leben eines 2-Jährigen in Wien-Meidling retten, nachdem dieser eine "Wasserbombe" verschluckt hatte.

Die Beamten des Stadtpolizeikommandos Meidling waren am Abend des 27. August mit der Aufnahme eines Einbruchsdelikts in der Breitenfurter Straße beschäftigt, als sie um 19.17 Uhr den Funkspruch “2-jähriger Bub in Lebensgefahr” mithörten. Daraufhin brachen die Polizisten die laufende Amtshandlung sofort ab und begaben sich mit dem Streifenwagen, der über einen mobilen Defibrillator verfügt, zum Einsatzort in die Defreggerstraße. Dort lag ein 2-Jähriger in Rückenlage leblos auf dem Wohnzimmerboden einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus.

Polizisten und Arzt retten 2-Jährigen das Leben

Der Onkel des Kindes leistete bereits Erste Hilfe. Die Beamten übernahmen sofort nach Eintreffen die Erste Hilfe Maßnahmen. Das Kind hatte einen mit Wasser gefüllten Ballon (“Wasserbombe”) verschluckt. Als den Polizisten die Situation klar war, versuchten sie den im Luftröhrenbereich feststeckenden Ballon zu entfernen. Dies gelang ihnen jedoch nicht – in weiterer Folge sahen sie von einer Beatmung des Buben ab und führten bloß die Herzdruckmassage weiter fort, um dessen Situation nicht weiter zu verschlimmern. Wenig später traf ein Arzt ein, dem es gelang den Ballon mit einer langen Pinzette aus der Luftröhre zu ziehen. Die Vitalfunktionen des Kindes konnten dadurch wieder hergestellt werden: Nachdem minutenland kein Lebenszeichen zu erkennen war, setzten Atmung und Herzschlag wieder ein. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der 2-Jährige in die Kinderintensivstation des SMZ-Ost gebracht und in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Sein Zustand ist stabil.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 12. Bezirk
  • "Wasserbombe" verschluckt: Einsatzkräfte retten 2-Jährigen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen