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Was wird nun aus Menowin?

Er war der erklärte Liebling von Dieter Bohlen, allen Wettbüros und sich selbst: Menowin Fröhlich hat es trotz (oder wegen) seiner Favoritenrolle nicht geschafft, DSDS für sich zu entscheiden. Und nun ermittelt auch noch der Staatsanwalt gegen den Fast-Superstar ...
Menowin Fröhlich bei DSDS
Mehrzad ist der Superstar

Menowin Fröhlich stand sichtlich unter Schock. Sekunden zuvor hatte man ihm angesehen, dass er bei den Worten “Der Superstar 2010 ist Me…” schon mit seinem Jubel loslegen wollte, doch statt “…win Fröhlich!” endete der Satz von Moderator Marco Schreyl mit “…hrzad Marashi!” Noch nie zuvor in der Geschichte von “Deutschland sucht den Superstar” war das Ergebnis des Votings so überraschend, noch nie war der unterlegene Finalist so enttäuscht.

Polizei bei DSDS

Doch der bittere Abend war für Menowin nach seiner DSDS-Niederlage noch nicht zu Ende: Noch während der Aftershowparty musste sich der 22-Jährige einer Befragung der Polizei unterziehen, nachdem diese eine anonyme Anzeige erhalten hatte. So soll der verhinderte Superstar, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt, größere Mengen an Kokain gelagert und auch anderen angeboten haben.

Fröhlich käme eine neuerliche Verurteilung mit Sicherheit teuer zu stehen: Er saß bereits zwei Jahren im Gefängnis, nachdem er im Dezember 2005 wegen Körperverletzung und Betrugs verurteilt worden war. Diese Haftstrafe kostete ihm zudem eine Teilnahme an der damaligen DSDS-Staffel, für die er sich in den Castings – wie dann auch vier Jahre später – souverän qualifiziert hatte.

Bleibt Menowin bei Bohlen?

Daher bleibt die Frage, was aus dem Sänger mit der (einst) kriminellen Ader nun wird. Stimmen die Berichte, die während “Deutschland sucht den Superstar” die Runde machten, auch nur zu einem Bruchteil, so fällt es schwer, an einen “geläuterten” Menowin zu glauben. Vielmehr ist man geneigt zu vermuten, dass das Leben des 22-Jährigen auch in Zukunft eine Gratwanderung zwischen Höhenflug und Absturz wird.

Im Internet krassieren daher auch Gerüchte, in denen von einer, nun ja, nicht ganz zufälligen Niederlage Menowins im DSDS-Finale die Rede ist. Man habe demnach einfach keinen Kandidaten gewinnen lassen können, der dem Superstar-Leben nicht gewachsen ist; Mehrzad Marashi bestach hingegen schon bisher durch seine Disziplin und sei daher die bessere Wahl gewesen. Die schon auffällig übertriebene Menowin-Unterstützung seitens der Jury sei nur gespielt gewesen und habe vom eigentlichen Vorhaben ablenken wollen.

Aber das würde ja voraussetzen, dass das Ergebis Publikumsvoting des Publikumsvotings getürkt war – und wer, bitte schön, glaubt denn, dass bei Castingshows etwas nicht mit rechten Dingen zugeht? Eben. Man wird ja sehen, ob sich Dieter Bohlen nun seines Leiblings auch als Produzent annimmt – oder ob er doch lieber die Finger vom “heißen Eisen” Menowin lässt.

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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