Wanderrucksäcke im Test: Alle gut, außer zwei

Der VKI testete Wanderrucksäcke.
Der VKI testete Wanderrucksäcke. ©pixabay.com
Wandern liegt bei vielen Erwachsenen derzeit im Trend - nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat nun 17 Wanderrucksäcke auf Herz und Nieren geprüft.

Die Wanderrucksäcke bewegten sich in einem Preisbereich von 44 bis 140 Euro, das Volumen der Rucksäcke umfasst 22 bis 30 Liter. Damit sollten sie für Tagestouren oder zweitägige Wanderungen geeignet sein. Bis auf zwei Rucksäcke schnitten alle Produkte auch "gut" oder "sehr gut" ab. Die detaillierten Testergebnisse gibt es ab 27. Mai im Magazin KONSUMENT und auf www.konsument.at.

Die getesteten Rucksäcke waren

  • Black Diamond Bolt 24 Pack
  • Crossroad Cargo 30
  • Decathlon/Quechua BP MH500 30L
  • Deuter Trans Alpine 30
  • Exped Skyline 25
  • Fjällräven High Coast Rolltop 26
  • Haglöfs Vina 30
  • Intersport/McKinley Airtour VT 26
  • Jack Wolfskin Moab Jam 24
  • Lowe Alpine Aeon 27
  • Mammut Lithium Zip 24
  • Osprey Escapist 25
  • Osprey Talon 22 II
  • Salewa Albris Hike 26
  • Salomon Out Day 20 + 4
  • Thule AllTrail X 25
  • Vaude Brenta 24

Wanderrucksäcke: Meist mehr Volumen als angegeben

Augenmerk wurde beim Test auf die Nutzbarkeit des Stauraums, die Haltbarkeit, Wasserdichtheit und Verarbeitung gelegt. Darüber hinaus wurden im Rahmen eines Praxistests Aspekte wie Tragekomfort, Seitenstabilität und Praktikabilität beim Öffnen und Schließen des Rucksacks bewertet. "Auffällig war, dass auf das von den Herstellern genannte Volumen meist kein Verlass ist. Nur bei sieben Modellen entsprachen die Angaben den Messwerten. So entpuppten sich im extremsten Fall 30 Liter als 40", so VKI-Projektleiter Christian Undeutsch. "Zumindest fiel der tatsächliche Stauraum aber stets größer aus, als angegeben."

Nur zwei Rucksäcke mangelhaft

"Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass bei fast allen Rucksäcken Verlass auf die Qualität ist", resümiert Undeutsch. "Konsumentinnen und Konsumenten können sich bei der Suche nach dem geeigneten Ruck­sack vorrangig auf Passform, Ausstattung und die für sie jeweils wichtigen Eigenschaften konzentrieren." 15 von 17 Rucksäcken erhielten demnach auch eine "gute" oder "sehr gute" Bewertung. Lediglich 2 Produkte konnten dieses hohe Niveau nicht erreichen: Der günstigste Rucksack im Test (Crossroad Cargo 30) kassierte aufgrund von Mängeln bei der Haltbarkeit ein "weniger zufriedenstellend"; der Wanderrucksack von Intersport McKinley (Airtour VT 26) wiederum erzielte aufgrund des schlecht nutzbaren Stauraumes nur ein "durchschnittlich".

(red)

  • VIENNA.AT
  • Reise
  • Wanderrucksäcke im Test: Alle gut, außer zwei
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen