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Walkner auf erster Dakar-Wertungsprüfung Achter

Matthias Walkner nimmt Rallye mit KTM in Angriff
Matthias Walkner nimmt Rallye mit KTM in Angriff
Matthias Walkner hat am Sonntag bei der Rallye Dakar als Debütant einen gelungenen Auftakt verzeichnet. Der 28-jährige Salzburger klassierte sich bei diesem legendären Extrembewerb auf der ersten Wertungsprüfung über 170 km zwischen Buenos Aires und Villa Carlos Paz an der 8. Stelle. Der Rückstand des KTM-Werksfahrers auf seinen führenden Markenkollegen Sam Sunderland (GBR) betrug 2:42 Minuten.


Die Freude von Walkner über Platz acht nach der ersten Dakar-Etappe war groß. “Es war ziemlich cool zum Fahren. Die Navigation war auf dieser Etappe nicht so schwer, da man die Spuren gesehen hat und man eigentlich keine Wahl hatte. Zudem war es eine extrem schnelle Etappe mit an die 130 bis 140 km/h im Schnitt”, erzählte der 28-Jährige.

Dabei hatte der Salzburger zu Beginn Probleme. “Da ich weiter hinten gestartet bin, war es ziemlich staubig und dadurch schwer zu überholen. Aber ansonsten echt cool, es ist mir gut gegangen”, meinte Walkner.

Der 24-jährige Sunderland, seit 2014 KTM Werksfahrer, nahm den Tagessieg recht gelassen zur Kenntnis. “Das ist natürlich immer ein Grund zur Freude, aber es war auch wichtig, nicht zu viel Kraft zu vergeuden. Ich hoffe, dass ich auch am Ende zu den Anwärtern auf vordere Plätze zähle.” 4.577 Kilometer Sonderprüfung liegen noch vor den Piloten.

Der Vorjahressieger und vierfache Dakar-Gewinner Marc Coma (ESP), die erklärte Nummer 1 bei KTM, war nach dem Aufgalopp Dritter (+1:12). Ex-Motocross-Weltmeister Walkner war bei der ersten Zeitkontrolle sogar Dritter und holte schließlich einen Top-Ten-Platz, den er sich für einzelne Etappen erhofft hatte.

Bei den Autos setzte sich auf der ersten der 13 Etappen der Katari Nasser Al-Attiyah an die Spitze. Der Sieger von 2011 (mit VW) und Dritte von 2014 erzielte in seinem Mini vor Lokalmatador Orlando Terranova (Mini) Bestzeit. Der Olympia-Dritte von London im Skeet-Schützenbewerb hatte schon vor dem Start seine Siegambitionen bekräftigt.

Von einem schweren Unfall war der Niederländer Humphrey Senn van Basel betroffen. Der Ex-Kickbox-Weltmeister, der erst vor drei Jahren mit dem Motorradsport begonnen hatte, kam mit seiner KTM auf der ersten Sonderprüfung zu Sturz und wurde mit einem Schädeltrauma in die Medizin-Station der Rallye gebracht.

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