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Wachstum überdurchschnittlich

Vorarlbergs Wirtschaft wächst überdurchschnittlich. Eine Wachstumsrate von 1,5 bis 2 Prozent ist möglich.

“1,5 bis 2 Prozent reales Wirtschaftswachstum könnten möglich sein“, formuliert der Statistik-Experte der Vorarlberger Wirtschaftskammer, Werner Schallert, in der heutigen Ausgabe der Kammerzeitung. Österreichweit prognostiziert das Institut für Wirtschaftsforschung ein leichtes Wachstum von nur 0,7 Prozent.

Laut Schallert ist die Vorarlberger Wirtschaft auch im vergangenen Jahr „merklich stärker gewachsen“ als der Österreich-Durchschnitt. Bei den Exporten gab es im Jahr 2002 ein Plus von 3,1 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Damit wuchsen die Exporte in den letzten fünf Jahren nominell um mehr als 50 Prozent. Die Exporte von Fahrzeugteilen (plus 15 Prozent), Nahrungsmittel (plus 14 Prozent) sowie Kessel und Maschinen (plus 11 Prozent) entwickelten sich besonders gut.

Der Handel stagnierte laut Wirtschaftskammer in Vorarlberg, österreichweit gab es sogar ein Umsatzminus von einem Prozent. In den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres entwickelten sich die Umsätze im Einzelhandel mit einem Plus von einem Prozent parallel zum österreichischen Durchschnitt. Zuwächse gab es demnach vor allem bei Sportartikeln und Lebensmitteln, Umsatzeinbußen bei Bekleidung, Uhren und Schmuck sowie Elektrogeräten.

Die Vorarlberger Gewerbebetriebe des produzierenden Bereiches (ohne Bauwirtschaft) steigerten ihre Umsätze im Jahr 2002 um drei Prozent. Die Stimmungslage heuer sei im Vorarlberger Gewerbe derzeit „auf einem Tiefpunkt angelangt“ und liege sogar etwas schlechter als der österreichische Mittelwert, so Kammerexperte Schallert.

In der Vorarlberger Bauwirtschaft gab es im abgelaufenen Jahr einen Produktionsrückgang um sechs Prozent. Die Auftragsbestände liegen derzeit etwas unter dem Vorjahresniveau und deutlich unter dem Österreich-Durchschnitt. Besonders bei den öffentlichen Aufträgen ist ein Einbruch zu orten. Auch was die Erwartungen für die nächsten Monate betrifft, sind die Bauunternehmen wenig optimistisch.

Eine positive Entwicklung gibt es dagegen aus dem Tourismus zu melden. Nach einem Nächtigungsplus von 1,7 Prozent im Vorjahr sei für den heurigen Sommer „auf Grund der bisher hervorragenden Wettersituation und dem Image unseres Landes als sicheres Urlaubsland mit einem noch besseren Ergebnis zu rechnen“.

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