WAC landet ersten Sieg im „Frühjahr“

Der WAC hat verdient mit 2:0 gegen den SKN St. Pölten gewonnen.
Der WAC hat verdient mit 2:0 gegen den SKN St. Pölten gewonnen. ©APA
Nach drei Bundesliga-Spielen ohne Sieg 2021, ja sogar ohne Torerfolg, gewann der Wolfsberger AC das „Wolfsduell“ beim SKN St. Pölten verdient mit 2:0. Und das, obwohl Regisseur Michael Liendl lange auf der Bank schmoren musste. 

Im „Wolfsduell“ ließ WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer Spielmacher Michael Liendl zunächst auf der Bank und begründete dies mit dem engen Terminkalender der nächsten Wochen: „Es ist Zeit, die Rotationsmaschine anzuwerfen und ihm einige Spielminuten Pause zu geben.“ Für den angeschlagenen Mario Leitgeb (Wadenproblem) rückte Sven Sprangerl auf die „Sechser“-Position. Christopher Wernitznig bekam die Kapitänsschleife. SKN-Trainer Robert Ibertsberger brachte gegenüber der letzten Partie (1:2 bei Rapid) Daniel Luxbacher für Daniel Schütz im Mittelfeld. Recht ereignisreich war die erste Hälfte nicht. Die besten Chancen der Wolfsberger fand Dejan Jovelic vor: In der 12. Minute vergab er nach einem Zuspiel von Matthäus Taferner in einer 1:1-Sitation gegen SKN-Keeper Christoph Riegler noch stümperhaft. In der 27. Minute erkämpfte er sich gegen Luan den Ball und schlenzte aus fast der gleichen Position wie zuvor den Ball gekonnt über Riegerls Fuß via Innenstange zur 1:0-Führung für den WAC ins Tor. Auf Seiten der St. Pöltner vergab Robert Ljubicic aus kurzer Distanz eine Kopfball-Chance (13. Minute) und Alexander Kofler rettete einmal in höchster Not gegen George Davies (32. Minute). 

Mit Liendl ging’s noch etwas besser 

Auch die zweite Hälfte nahm nur langsam Fahrt auf. Dann vergaben aber Jovelic und Vizinger in der 58. Minute binnen Sekunden gute Schussmöglichkeiten der Wolfsberger, verzogen jeweils klar. Wenig später reagierte Ibertsberger und brachte für den unauffälligen Dor Hugy Salzburg-Leihgabe Samuel Tetteh. Gleich darauf bezwang Vinzinger mit einem strammen Schuss zwar Riegler, aber der Ball sprang von der Unterkante der Latte wieder zurück auf das Spielefeld und die St. Pöltner konnten mit vereinten Kräften klären. Anschließend tauschte Feldhofer gleich drei Akteure aus und brachte unter anderem Liendl, der für Wernitznig kam und gleich die Schleife nahm. Wenig später war die Partie entschieden, nachdem Luan erneut schnitzte und Vinzinger den am langen Eck lauernden Liendl bediente, der staubtrocken zum 2:0 für die Kärntner vollendete. Ibertsberger versuchte seinerseits nochmal mit einem Dreiertausch das Ruder herumzureissen. Der WAC brachte den Zwei-Tore-Vorpsrung aber recht abgeklärt über die Zeit. In der Nachspielzeit rettete Kofler noch einmal gegen den eingewechselten Tanzmayr. Für die St. Pöltner ist dies ein schwerer Rückschlag im Kampf um die Meisterrunde der besten sechs Klubs. Zu Hause sind die Niederösterreicher nunmehr schon fünf Spiele sieglos. 

Bundesliga (15. Runde): 

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC 0:2 (0:1) 

St. Pölten, NV Arena, unter Ausschluss der Öffentlichkeit SR: Felix Ouschan 

SKN St. Pölten: Riegler – Blauensteiner, Luan, Muhamedbegovic, K. Schulz – Luxbacher, Pokorny (83. Asadi), R. Ljubicic (83. Schütz) – Davies (83. Tanzmayr), Schmidt, Hugy (60. Tetteh) 

Wolfsberger AC: Kofler – Novak, D. Baumgartner, Lochoshvili, Scherzer – Sprangler – Wernitznig (65. Liendl), Vizinger (84. Rnic), Taferner – Dieng (65. Stratznig), Jovelic (65. Röcher) 

Torfolge: 0:1 Jovelic (27.), 0:2 Liendl (74.) 

Gelbe Karte: Muhamedbegovic (33. Foul) bzw. Vizinger (rohes Spiel) 

Die Besten: Riegler bzw. Lochoshvili, Sprangler, Taferner, Vizinger

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