WAC gegen SK Rapid Wien - Die Stimmen zum Spiel

Der SK Rapid Wien verliert auswärts beim WAC mit 2:1.
Der SK Rapid Wien verliert auswärts beim WAC mit 2:1. ©APA
Zum Abschluss der 24. Runde der Fußball-Bundesliga besiegte der WAC den SK Rapid Wien mit 2:1. Die Hütteldorfer gingen zwar früh in Führung und spielten nach zwei Ausschlüssen für den WAC lange Zeit in numerischer Überzahl, konnten aber wieder keinen Sieg einfahren. Für Rapid Wien war es das fünfte Bundesliga-Spiel in Folge ohne einen Sieg.

Das Spiel begann für den SK Rapid Wien wie erhofft und nach einem schönen Pass von Deni Alar in die Schnittstelle der Abwehr, erzielte Burgstaller mit einem strammen Schuss unter die Latte das 1:0 (10.) für Rapid. Die Hütteldorfer verabsäumten es nach der frühen Führung nachzusetzen und so kam der WAC nach einem Tor von Topcagic (16.) wieder zurück ins Spiel. Für den SK Rapid Wien kam es dann schlimmer, der Ex-Rapidler Christian Thonhofer schoss in der 35. Minute sehenswert zum 2:1 für die Wolfsberger ein. In der zweiten Halbzeit legten die Rapidler einen Gang zu und Burgstaller verfehlte nur knapp das Tor (49.). Kurz darauf sah Jovanovic die Rote Karte nach einer Notbremse gegen Boyd. Doch auch die numerische Überlegenheit konnte Rapid nicht nutzen. Im Finish sah dann auch noch De Paula, nach einem harten Foul gegen Steffen Hofmann, die rote Karte, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Beherzt kämpfende Wolfsberger besiegten den SK Rapid Wien mit 2:1. (ausführlicher Spielbericht)

Die Stimmen zur Auswärtsniederlage des SK Rapid Wien

Peter Schöttel, der Trainer des SK Rapid Wien: “Wir haben 1:0 geführt und alles unter Kontrolle gehabt. Es ist fahrlässig, wie wir es dem Gegner ermöglichen, die Partie umzudrehen. Es fehlt der letzte Wille. Es darf nicht sein, dass wir zum dritten Mal im Frühjahr in Führung gehen und die Partie nicht zu Ende bringen. Wir haben von Beginn an das Spiel gemacht, haben uns dann aber schlecht und nachlässig verhalten. Das ist etwas, das neu ist im Frühjahr. Natürlich ist uns nicht besonders viel eingefallen. Der Gegner steht eben zu 90 Prozent drinnen. Aber zu solchen Situationen darf es bei einer starken Mannschaft nicht kommen. Wir müssen jetzt langsam wieder in die Bahn kommen.”

Nenad Bjelica, der Trainer des WAC: “Wenn man gegen Rapid dreimal in der Saison gewinnt, ist das unglaublich schön. Für uns war es wichtig, zu Hause drei Punkte zu holen. Das ist uns lange nicht mehr gelungen. Wir haben gewusst, dass wir mit einem Mann weniger wenig nach vorne machen können. Daher haben wir geschaut, dass wir gut stehen. Wir haben gut die Räume zugemacht. Eigentlich hat Rapid in Überzahl außer der Chance von Burgstaller keine Chance gehabt.”

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