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Vorsicht bei Billigflügen: Diese Zusatzgebühren zerstören das Schnäppchen

Billigflüge werden durch Extra-Gebühren oft ganz schön teuer.
Billigflüge werden durch Extra-Gebühren oft ganz schön teuer. ©pixabay.com
Bei vielen Fluganbietern muss heutzutage jede Zusatzleistung extra bezahlt werden. Was man wirklich braucht, sollte man vor der Buchung überlegen. FairPlane gibt Tipps, wo man sparen kann.

Billigfluglinien wie Easyjet, Ryanair, Vueling und WizzAir bieten zwar günstige Flugtickets an, bei etwa anfallenden “Extra-Leistungen” müssen Reisende aber ordentlich draufzahlen. Die Praxis hat sich bewährt und auch große Fluganbieter ziehen mittlerweile mit. Wo man aufpassen sollte und wie man sparen kann, erfahrt ihr hier.

Gebühren für Gepack, Check-in und Co.
Gebühren für Gepack, Check-in und Co. ©FairPlane

Kostenfalle Check in am Flughafen

Lauda/Ryanair verlangen für den Check in am Flughafen € 55 (dagegen hat der VKI in erster Instanz bereits ein positives Urteil erzielt). Bei Wizz Air zahlt man € 30 zuzüglich einer Gebühr des jeweiligen Dienstleisters am Flughafen. Wer also keine Möglichkeit hat, online einzuchecken, sollte diesen Umstand bereits bei der Flugbuchung selbst bedenken und einen Tarif wählen, der das kostenlose Einchecken beinhaltet. Wenn die Check in Seite des Luftfahrtunternehmens nicht funktioniert, können Screenshots zur Beweissicherung bei der Rückerstattung dieser Kosten hilfreich sein.

Die Kosten für Gepäck

Besonders die Preisgestaltung bei Gepäck empfanden wir bei unserem Test als sehr verwirrend. Oft war die Einzel Buchung eines Gepäckstücks günstiger als ein Tarif, der das Gepäck bereits inkludierte. Teuerster Punkt war das Buchen des Gepäcks erst am Flughafen. Bis man beispielsweise die Kosten für Übergepäck findet, vergeht viel Zeit, bevor man angesichts des Preises erstarrt. Leider sind die Bestimmungen für Gepäck bei jeder Fluglinie unterschiedlich, der Verbraucher muss sich also erst “einlesen” um vorab einen guten Vergleich ziehen zu können. Bei Anschlussflügen, die von einer anderen Fluglinie durchgeführt werden, muss das Reisegepäck dann den Vorschriften beider benutzter Airlines entsprechen- eine weitere Hürde.

Ohne Sitzplatzbuchung billiger ans Ziel

Jeder Passagier sollte sich gut überlegen, ob er für einen Sitzplatz wirklich bis zu € 50 pro Strecke ausgeben will, oder auch mit der Zuteilung eines beliebigen Sitzplatzes für einen kurzen Flug zufrieden ist. Am teuersten sind Sitze mit mehr Beinfreiheit, oder sogenannte extra large Sitze. Meist werden Sitzplatz Kosten bei einer Umbuchung nicht zurückerstattet.

 

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