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Vorarlberger stecken den Stress weg

Auch die körperliche Leistungsfähigkeit ist in Vorarlberg höher als im österreichischen Schnitt.
Auch die körperliche Leistungsfähigkeit ist in Vorarlberg höher als im österreichischen Schnitt. ©AP
Feldkirch - Beschwerden werden im Land seltener auf den Beruf zurückgeführt als in Österreich.

Neun von zehn Vorarlberger Beschäftigten beurteilen laut der Vorarlberg-Auswertung des österreichischen Arbeitsgesundheitsmonitors ihre derzeitige gesundheitliche Verfassung als „sehr gut“ oder „gut“ und damit besser als der Durchschnittsösterreicher. Gleichzeitig klagen aber fast zwei Drittel über Muskelverspannungen bzw. Kopfweh, jeder Zweite klagt über Kreuzschmerzen. Hoch sind auch die psychischen Belastungen: 63 Prozent der Beschäftigten fühlen sich überlastet, bei 36 Prozent macht sich Erschöpfung breit.
Muskelverspannungen und Kreuzschmerzen sind nach wie vor die häufigsten Beschwerden von Österreichs Arbeitnehmern – 63 Prozent fühlen sich dadurch zumindest mäßig belastet, und 59 Prozent führen diese auf ihre Arbeit zurück. Auch in Vorarlberg treten diese Beschwerden häufig auf (Muskelverspannungen 63 Prozent, Kreuzschmerzen 54 Prozent), wenngleich Kopfschmerzen (60 Prozent) inzwischen die zweithäufigste Beschwerde sind.
Die angeführten Belastungen werden jedoch deutlich seltener auf die Arbeitstätigkeit zurückgeführt als im österreichischen Schnitt. So sind 15 Prozent der von Kopfweh Geplagten der Meinung, ihr Job sei der Grund für die Beschwerden – im österreichischen Schnitt sind das immerhin 27 Prozent. Darüber hinaus treten bei je einem Drittel der arbeitenden Menschen in Vorarlberg Einschlafstörungen, Nervosität und Zerfahrenheit sowie Magen- und Verdauungsbeschwerden auf. Generell zeigt sich aber, dass nahezu alle gesundheitlichen Beschwerden in Vorarlberg seltener auf die Arbeitstätigkeit zurückgeführt werden als im österreichischen Vergleich.

 

Tendenziell gesünder

Insgesamt ergibt sich, dass sich die Vorarlberger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tendenziell „gesunder fühlen“ als die österreichischen Beschäftigten insgesamt. Die derzeitige gesundheitliche Verfassung wird von 89 Prozent als (sehr) gut eingeschätzt (Österreich 79). Und auch um die körperliche Leistungsfähigkeit scheint das im Ländle besser bestellt zu sein (86 gegenüber 80 Prozent). Belastende Verantwortung Aktuell ist die häufigste Belastung am Arbeitsplatz die hohe Verantwortung für Menschen und Güter – fast jeder Vierte leidet darunter. Dies entspricht dem österreichischen Gesamtschnitt und belastet in erster Linie die Psyche.

Die psychischen Empfindungsstörungen haben zuletzt auf hohem Niveau stagniert: Am häufigsten tritt das Gefühl der Überlastung auf – aktuell leiden 63 Prozent der Ländle-Beschäftigten darun­ter (Österreich: 57). Mehr als ein Drittel fühlt sich erschöpft, ebenfalls ein Drittel tut sich schwer, „abschalten“ zu können. Depressivität und Sinnleere artikulieren je 25 Prozent der Befragten. „Die Ergebnisse des Arbeits­gesundheitsmonitors zeigen deutlich, dass es in Zukunft vermehrte Anstrengungen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung braucht“, folgert daraus der Vorarlberger AK-Präsident Hubert Hämmerle.

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