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Vorarlberg wehrt sich

Scharf zurückgewiesen hat die Vorarlberger Transportwirtschaft die Vorwürfe des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ), 4 von 10 Lkw seien auf heimischen Straßen leer unterwegs, weshalb man die Lkw-Maut massiv hinaufschnalzen müsse.

“In der Regel sind die
Innerösterreich-Verkehre ab und nach Vorarlberg auch in der
Gegenrichtung mit Ladung unterwegs, sieht man von solchen Fällen ab,
wo der Gesetzgeber die Gegenführ verbietet (Lebensmitteltransporte)
oder von solchen Fällen, wo zwar die Platzauslastung (etwa durch
Mineralwolle für den Hausbau), ber nicht die maximale
Gewichtsauslastung gegeben ist” (Gerhard Amann, verkehrspolitischer
Referent in der Wirtschaftskammer).

Werner Grabher, Chef des gleichnamigen “Fruchtexpress” in Frastanz,
kritisierte die neuen Mautpläne vehement. Für seine Fahrten nach
Tirol (und retour) zahlt er heute – auf Basis der Jahreskarten –
25.627 Euro Maut, nach dem neuen System etwa ab Mitte 2003 würde es
ihn mit 82.212 Euro treffen. “Das wäre, auf die täglich zweimal
verkehrenden beiden Zweiachser allein gerechnet, ein Kostenschub von
3000 Prozent”, wird hier für Grabher “jenseits von Gut und Böse
agiert”. Wenn das so komme, so Grabher, könne er zusammenpacken, da
seine in Tirol ansässigen Mitbewerber mit solchen Kostenexplosionen
erst gar nicht konfrontiert seien. Damit wären über 340 Prozent des
Firmenumsatzes mit einem Schlag kaputt.

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