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Vorarlberg: TBC-Verdacht im Walgau

Ein Betrieb musste wegen TBC-Verdacht gesperrt werden.
Ein Betrieb musste wegen TBC-Verdacht gesperrt werden. ©APA/Themenbild
Am Mittwoch musste ein Rinderbetrieb aufgrund von TBC-Verdacht gesperrt werden.

Wie die Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Vorarlberger Landesregierung mitteilt, musste am Mittwoch ein Rinderbetrieb im Walgau wegen TBC-Verdacht vorläufig gesperrt werden. Landesrat Christian Gantner sichert dem betroffenen Betrieb rasche Hilfe aus dem Tiergesundheitsfonds zu.

Landesveterinär Norbert Greber gab im VOL.AT-Gespräch an, dass der Betrieb 30 Tiere umfasst. Im betroffenen Stall gibt es zwöf Kühe. Die Herkunft der Erkrankung kann aktuell nicht festgelegt werden - die Untersuchungen zum Stamm des Erregers laufen.

Untersuchungsergebnisse

Der Verdacht ist im Zuge einer regulären Schlachtung aufgetreten. Der Fleischuntersuchungstierarzt hat verdächtige Veränderungen in der Lunge einer Schlachtkuh wahrgenommen und das Tier vorläufig beschlagnahmt. Der hinzugezogene Amtstierarzt hat Proben für die Untersuchung entnommen und die ersten Untersuchungsergebnisse der AGES Mödling bestätigen den Verdacht auf TBC.

Betrieb gesperrt

Das Fleisch der geschlachteten Kuh ist nicht in die Nahrungskette gelangt. Der Herkunftsbetrieb der Kuh wurde vorläufig gesperrt. Aktuell laufen die Untersuchungen zur Feststellung, ob noch weitere Tiere des Bestandes betroffen sind. In weiterer Folge müssen dann möglicherweise Betriebe untersucht werden, die im vergangenen Jahr durch Alpung oder Viehzukauf Kontakt mit dem betroffenen Betrieb hatten.

Wie Landesveterinär Norbert Greber betont, fallen Verdachtsfälle wiederholt bei der der Schlachttier- und Fleischuntersuchung durch Tierärzte auf. Neben den jährlichen Untersuchungen der Bestände, die in gefährdeten Gebieten Weidegang betrieben oder gealpt haben, ist die Schlachttier- und Fleischuntersuchung durch Tierärzte ein wesentliches Instrument zum Aufdecken von Verdachtsfällen.

(Red, VLK)

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