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Vor Fußballspiel: Über 100 deutsche Randalierer festgenommen

Die Polizei musste gegen hunderte deutsche Randalierer vorgehen.
Die Polizei musste gegen hunderte deutsche Randalierer vorgehen. ©EPA (Symbolbild)
Im Vorfeld des Fußball-EM-Qualifikationsspiels Österreich gegen Deutschland wurden mehr als 100 deutsche Fans nach Randalen dingfest gemacht. Sie hatten in der Wiener Innenstadt Böller und bengalische Feuer geworfen.
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Das Fußball-EM-Qualifikationsspiel Österreich gegen Deutschland hat am Freitag seine Schatten vorausgeworfen. Am Rabensteig in der Wiener Innenstadt hat die Polizei mehr als 100 deutsche Randalierer festgenommen, die im Bermudadreieck für Ausschreitungen gesorgt haben. Laut Sprecher Roman Hahslinger gab es zahlreiche Anzeigen wegen Landfriedensbruch. Über Verletzte gab es zunächst keine Angaben. Inoffiziellen Angaben zufolge sollen 150 bis 200 Personen festgesetzt worden sein.

Grund für das Einschreiten der Polizei waren Aktionen rund um das Lokal Bermudabräu am Rabensteig. Dort hatten die deutschen Randalierer damit angefangen, mit Böllern und bengalischen Feuern um sich zu werfen. Die Polizei, die mit einem Großaufgebot rund um den Schwedenplatz und die Partymeile in der Wiener Innenstadt vertreten war, schritt daraufhin ein. Stumme Zeugen der Randale blieben unter anderem Glassplitter, die am Boden lagen.

WEGA gegen Randalierer

Hunderte Beamte sicherten das Bermudadreieck und perlustrierten Fußballfans. Laut Augenzeugen war der gesamte Bereich von Rabensteig bis Franz-Josefskai gesperrt. An allen Ecken waren Polizeieinheiten aus Wien und Niederösterreich postiert, wobei vor allem die Spezialeinheit WEGA zum Einsatz kam. Polizeibeamte sicherten außerdem das Schweizer Haus im Wiener Prater. Dort waren zunächst keine Zwischenfälle bekannt.

Bereits am Donnerstagabend hatten deutsche Anhänger die Wiener Innenstadt heimgesucht. Dabei hatten sie ein Lokal in der Judengasse im Bermuda-Dreieck attackiert und beschädigt. Erste Festnahmen waren die Folge.

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