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Von wegen freundlicher Flipper! Sind Delfine bald gefährlicher als Haie?

In Japan soll es vermehrt zu Delfinangriffen kommen.
In Japan soll es vermehrt zu Delfinangriffen kommen. ©Canva (Symbolbild)
Erst kürzlich sollen Schwimmer in Japan von Delfinen angegriffen worden sein und ein Mann erlitt dabei angeblich Rippenbrüche und Bisse. Haben Delfine jetzt genug vom Eindringen der Menschen in ihren Lebensraum?
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Freundlich und immer lächelnd - das ist unser Bild von Delfinen. Doch die neusten Schlagzeilen, vor allem aus Japan, wollen dazu so gar nicht passen. Medienberichten zufolge sollen Delfine in Japan mehrere Schwimmer attackiert haben.

Delfinangriffe an Strand in Japan

Wie der "Spiegel" unter Berufung auf die japanische Zeitung "Asahi Shimbun" und die BBC berichtet, sollen in Japan vier Menschen innerhalb eines Tages von Delfinen am Badestrand von Suishohama angegriffen worden zu sein. Dabei habe ein Mann Rippenbrüche und einen Biss in der Hand erlitten. Die Vorfälle sollen sich im seichten Wasser ereignet haben.

In der Küstengemeinde Mihama scheint eine Delfinschule die Menschen wohl nicht mehr länger zu dulden, denn es ist der bereits sechste Vorfall dieser Art in diesem Jahr. Die japanischen Behörden warnen daher davor, ins Wasser zu gehen, sollte man Delfine sehen. Außerdem soll ein Schild vor den Delfinen warnen.

Menschen bedeuten Stress für die Tiere

Die intelligenten Meeressäuger seien, wie die BBC unter Berufung auf Wissenschaftler erklärt, "unglaublich gestresst", wenn sie dazu gezwungen werden, neben Menschen zu schwimmen.

Laut Experten ist der freundliche Delfin ein vom Mensch erfundener Mythos. Delfine sind schnelle Raubtiere, die ihre Beute aktiv jagen und wenn sie sich in ihrem Territorium gestört fühlen, kann es eben durchaus auch zu einem Angriff kommen.

(VOL.AT)

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