Volleyball: AVL-Saison beginnt wieder ohne die "großen Drei"

Volleyball-Saison beginnt am Wochenende
Volleyball-Saison beginnt am Wochenende ©EPA
Wenn am Wochenende die neue Saison der Austrian Volley League (AVL) beginnt, fehlen traditionell die drei großen Namen im heimischen Volleyball: Meister Tirol, "Vize" hotVolleys und Posojilnica Aich/Dob sind in den internationalen Bewerben Champions League (Tirol), CEV-Cup (hotVolleys) und Challenge-Cup (Aich/Dob) bzw. Mitteleuropaliga (MEVZA - alle drei) engagiert, steigen erst im Play-off im Spätwinter bzw. Frühjahr ein. Bis dahin kämpfen neun Teams um jene fünf Plätze, die den Sprung ins Viertelfinale bedeuten.

Als erste Kandidaten auf die vordersten Ränge gelten auch in der kommenden Saison TSV Hartberg, VBK Klagenfurt, Hypo Niederösterreich (Amstetten) und Union Arbesbach. Wenngleich vor Saisonbeginn bei den Teams noch Unsicherheit über die eigene Stärke herrscht. Am Samstag eröffnet die Partie zwischen Arbesbach und Klagenfurt (19.00 Uhr) die Saison. Am Sonntag folgen die restlichen drei Spiele. Arbesbach liebäugelt sogar mit einem Top-4-Platz zum Saisonende.

“Wir wollen erst ins Play-off, dann schauen wir weiter”, sagte Klagenfurt-Obmann Johann Huber. Die “Löwen” haben zahlreiche Akteure verloren, ÖVV-Teamspieler Simon Frühbauer etwa verließ den Club in Richtung zweite französische Liga. “Österreicher zu finden, ist schwer”, sagt Huber, der nicht zuletzt auf vier US-Amerikaner und einen Kanadier setzt. Das Quintett studiert in Klagenfurt, keiner ist älter als 24.

Auch Hypo-Niederösterreich-Manager Stefan Krejci gab sich zurückhaltend: “Wir wollen besser sein als im Vorjahr (Anm.: Top Sechs), und das mit einer Mannschaft mit sehr vielen jungen Österreichern (Altersschnitt 21,2 Jahre, Anm.). Da sind mit Guttmann, Ichovski, Zass und Watz zumindest vier Perspektivspieler für die Heim-EM 2011 dabei. Und die sollen bei uns einfach attraktives, geiles Volleyball spielen”, betonte Krejci. Auch er hat mit Dustin Schneider (CAN, Zuspiel) und Isaac Kneubuhl (USA, Annahme/Angriff) zwei Legionäre aus Übersee im Kader.

Tirol-Manager Hannes Kronthaler blickt einerseits auf die AVL, zum anderen auf die nächste Woche beginnende Mitteleuropaliga. “Ich sehe uns in allen Bewerben als die Gejagten. Dass die Mannschaft bis auf zwei Umstellungen gleichgeblieben ist, wird ein Riesenvorteil sein.” Für Kronthaler waren schon die Leistungen in der Vorbereitung ein nahtloses Anknüpfen an die erfolgreiche vergangene Saison.

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