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Volksschüler sammelten rund 1.300 Euro für Beben-Opfer in Haiti

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St.Anton im Montafon - Mit ihren Schulkameraden haben die sechs Mädchen unmittelbar nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti eine spontane Sammelaktion gestartet und dabei innert vier Wochen knapp 1.300 Euro für die Beben-Opfer zusammengetragen.

Die Volksschulkinder aus St. Anton im Montafon wurden deshalb kürzlich von Landeshauptmann Herbert Sausgruber in Bregenz begrüßt.

Der Landeshauptmann lobte die Initiative als “schönes Beispiel, dass zeigt, wie aktiv und engagiert junge Menschen in Vorarlberg am Leben teilnehmen”. Zum Dank für den erbrachten Einsatz und die Hilfsbereitschaft gab es Geschenke und eine Führung durch den Landtag.

Begleitet von Rudolf Lerch, Bürgermeister der Gemeinde St. Anton im Montafon, und dem Direktor der örtlichen Volksschule, Sascha Walch, besuchte vor kurzem eine kleine Delegation von Volksschulkindern das Landhaus in Bregenz. Insgesamt 2.000 Euro haben die Schülerinnen und Schüler der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” übergeben, nachdem die von ihnen in vier Wochen gesammelten 1.281 Euro von der Gemeinde noch aufgestockt wurden. Die Kinder hätten die Aktion von sich aus gestartet, ohne von Erwachsenen dazu motiviert worden zu sein – allein aus Mitgefühl für die Opfer der Katastrophe, erklärte der Direktor. Sausgruber dankte den jungen Mädchen stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler, die sich an der Aktion beteiligt haben. Er sei erfreut zu sehen, wie früh freiwilliges Engagement in Vorarlberg gelebt wird, betonte Sausgruber abschließend.

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