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VKW ändern Preise

Jährliche Stromkosteneinsparungen von rund 2,1 Mill. Euro. Ab 2003 beliefern die VKW alle Bundesgebäude in Oberösterreich und der Steiermark.

Die Vorarlberger Kraftwerke (VKW) und ihre Partner Stadtwerke Feldkirch, E-Werke Frastanz und Montafonerbahn AG ändern ab 1. Oktober die Strompreise für Haushalte und Geschäftskunden in Vorarlberg. „Zusammen mit einer bereits seit 1. Juli 2002 wirksamen Senkung der Preise für die Netznutzung von 1,5 Mill. Euro ergeben sich für die Vorarlberger Stromkunden jährliche Stromkosteneinsparungen von rund 2,1 Mill. Euro“, gab VKW-Direktor Leo Wagner bei einer Pressekonferenz am Montag bekannt.

Die Energiepreise für den Tagstrom (6-22 Uhr) werden um durchschnittlich 0,20 Cent pro KwH gesenkt, wobei die Preissenkung im Winterhalbjahr etwas höher sein wird, als im Sommerhalbjahr. Die niedrigen Preise für den Nachtstrom (22-6 Uhr) werden nicht verändert. Bei den Produktfamilien HOME (für Haushalte) und JOB (für kleinere Geschäftskunden) wird ein geringer Energiegrundpreis von 0,5 Euro pro Monat eingeführt, der einen Beitrag zur Deckung der Fixkosten pro Kunde leisten soll. Bei den Produkten BIZ (für größere Geschäftskunden), sowie beim ECO-Wärmestrom wird kein Grundpreis eingeführt.

Von der Preisänderung profitieren laut Wagner vor allem größere Haushalte und Unternehmen. „Bei Haushalten mit sehr kleinem Stromverbrauch kann die Einführung des Grundpreises zu einer minimalen Erhöhung der Stromrechnung im Cent-Bereich pro Monat führen, die jedoch deutlich geringer ist als die Preissenkung, die für diese Kundengruppe mit Beginn der Liberalisierung am 1.10.2001 vorgenommen wurde,“ so Wagner.
Die Vorarlberger Strompreise hätten sich im freien Strommarkt als sehr wettbewerbsfähig erwiesen, sagte Wagner. Dies werde durch die hohe Kundentreue eindrucksvoll bestätigt. Von den insgesamt 150.000 VKW-Kunden haben seit der Stromliberalisierung weniger als ein Prozent den Anbieter gewechselt, das betrifft rund 1,6 Prozent der Stromabgabe. Im Gegenzug konnten die VKW neue Kunden außerhalb Vorarlbergs gewinnen. „Wir haben nach einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag zur Stromlieferung für alle öffentlichen Gebäude in Oberösterreich und der Steiermark mit einem Stromverbrauch von 56 Mill. KwH pro Jahr erhalten,“ verkündete der VKW-Direktor.

Verärgert sind die VKW über dubiose Praktiken von Mitbewerbern. Mitarbeiter eines Stromvertriebsunternehmens aus Innerösterreich hätten sich Zutritt zu Wohnungen verschafft, sich dort fälschlich als VKW-Mitarbeiter ausgegeben und mit falschen Preisangaben und Behauptungen Kunden zu einem Lieferantenwechsel bewogen, kritisierte Wagner.

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