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Viertel der Arbeitnehmer von Schulschließungen betroffen

Ein Viertel der Arbeitnehmer hat Kinder bis 15 Jahre.
Ein Viertel der Arbeitnehmer hat Kinder bis 15 Jahre. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Heimunterricht und Beruf sind für viele Eltern schwer bis gar nicht vereinbar. Sollten die heimischen Schulen und Kindergärten wegen der hohen Infektionszahlen erneut geschlossen werden, wären 1,2 Millionen Erwerbstätige davon betroffen.

Die derzeit heiß diskutierten Schul- und Kindergartenschließungen im Zuge von verschärften Corona-Maßnahmen würden rund ein Viertel der Beschäftigten in Österreich treffen.

2019 habe es 1,2 Millionen Erwerbstätige mit Kindern bis 15 Jahre gegeben, von insgesamt rund 4,36 Millionen Erwerbstätigen, verwies die Wirtschaftskammer am Donnerstag auf die Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria.

Heimunterricht und Beruf für viele Eltern nicht vereinbar

Heimunterricht und Beruf sind für viele Eltern schwer bis gar nicht vereinbar. Beispielsweise Handelsangestellte - oftmals alleinerziehende Frauen - und Beschäftigte im Gesundheitswesen haben keine Home-Office-Möglichkeit.

In folgenden Branchen gibt es viele Frauen und Männer mit jeweils einem Kind oder mehreren Kindern unter 15 Jahren: Bei der Warenherstellung sind es 197.400 Personen, im Handel 177.000 Personen, im Gesundheits- und Sozialwesen 140.600 Personen, in der öffentlichen Verwaltung 72.900 Personen und im Bereich Erziehung und Unterricht 83.700 Personen. In folgenden Bereichen gibt es besonders viele Menschen mit elterlicher Aufsichtspflicht: In Betreuungsberufen im Gesundheitswesen sind es 31.500 Personen und im Bereich Frisiersalons und Kosmetik sind es 12.500 Personen.

Schließung von Schulen wird derzeit abgelehnt

SPÖ, FPÖ, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, Bildungsexperten sowie Elternvertreter sind trotz hoher Corona-Neuinfektionszahlen derzeit gegen die Schließung von Kindergärten, Volksschulen, Unterstufe und Mittelschule. NEOS forderten von der Regierung, eine Entscheidung über Verschärfungen der Coronamaßnahmen und mögliche weitere Schulschließungen erst nach dem Wochenende zu treffen. In der Oberstufe (9. bis 12. Schulstufe) sowie an den Universitäten und Fachhochschulen gibt es seit Anfang November coronabedingt wieder Distanzlehre.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich am Donnerstag noch nicht festgelegt, ob die Regierung wegen der anhaltend hohen Covid-Neuinfektionen weitere Schulschließungen verfügen könnte. Er verwies auf die nun geplante Prüfung der Auswirkungen der aktuellen Maßnahmen.

(APA/Red)

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