Vier Tage vor Inskriptionsende an den Universitäten in Wien: Ansturm blieb aus

Universitäten Wiens: Studienanfänger kommen langsamer als gedacht
Universitäten Wiens: Studienanfänger kommen langsamer als gedacht ©APA
Der vermutete Ansturm auf die Universitäten in Wien ist vier Tage vor Inskriptionsende ausgeblieben. Bis jetzt haben sich kaum mehr neue Studenten angemeldet als in den letzten Jahren.
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Obwohl die Frist zu Anmeldung an den Unis für Studienanfänger heuer erstmals mehr als einen Monat früher endet als bisher, ist zumindest an den großen Wiener Universitäten von einem Ansturm an Studierwilligen nichts zu merken. Die Studenten lassen sich scheinbar noch etwas Zeit.

Inskriptionsende in wenigen Tagen

An der Uni Wien, der Technischen Uni (TU) Wien und der Wirtschaftsuni (WU) ist vier Werktage vor Inskriptionsschluss nicht mehr los als in früheren Jahren gegen Ende der Frist. Die Unis und das Wissenschaftsministerium rechnen damit, dass Zahl der Studienanfänger sich schlussendlich auf dem Niveau der vergangenen Jahre einpendeln wird.

Am 5. September endet die Inskriptionsfrist an den Universitäten. Lange Schlangen mit angehenden Studenten, die sich einschreiben wollen, sucht man an den Universiätäten Wiens vergebens. In der Studentenvertretung kann man sich deshalb auch “im Leben nicht” vorstellen, dass die Zahlen der Vorjahre erreicht werden.  Der Stand der Neuinskriptionen ist allerdings je nach Uni sehr verschieden. Schon ziemlich nahe an den Zahlen der vergangenen Jahre sind die Uni Wien und die WU: An der Uni Wien haben sich mit Stand vom Beginn der Woche 9.800 Personen für ein Bachelor- oder Diplomstudium eingeschrieben, im Vorjahr waren es insgesamt 12.300. An den Anmeldeschaltern erlebe man derzeit “den ganz normalen Schlusshype”, wie es ihn schon immer gegen Ende der Frist gegeben hat.

Universitäten Wiens: Studienanfänger kommen

Über alle 21 Universitäten haben sich zu Beginn der Woche laut Wissenschaftsministerium erst 60 Prozent aller Studienanfänger des Wintersemesters 2011/12 angemeldet. Allerdings ist die endgültige Zahl der Studienanfänger in diesem Wintersemester erst mit Ende November bekannt, da sich Studenten in Ausnahmefällen bis zum Ende der Nachfrist einschreiben können. Dann werde es wohl etwa gleichviele Studienanfänger geben wie in den vergangenen Jahren.

Die Neuregelung der Inskriptionsfrist soll den Unis mehr Planungssicherheit bringen, damit Lehrende und Hörsäle besser eingeteilt werden können. Sie gilt für jene, die an jenen elf der 21 Unis ein Bachelor- oder Diplomstudium beginnen wollen, an denen es keine Zugangsbeschränkungen gibt. Ausnahmen von der Frist gelten etwa für Studien mit Aufnahmeverfahren bzw. für bei diesen Verfahren gescheiterte Studenten, Zivil- und Präsenzdiener, “Nachmaturanten” sowie bei einem Scheitern in der Studieneingangsphase. In diesen Fällen kann noch bis Ende November inskribiert werden. Bereits inskribierte Studenten, die ihr Studium fortsetzen oder etwa vom Bachelor- ins Masterstudium wechseln, haben noch bis Ende November Zeit.

(Red./APA)

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