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Vier Menschen in Wien mit Messer attackiert: Beschuldigter mit "Lebenssituation unzufrieden"

Die Befragung des Beschuldigten ergab keine neuen Informationen.
Die Befragung des Beschuldigten ergab keine neuen Informationen. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Das Landeskriminalamt Wien teilte mit, dass die Befragung jenes Afghanen, der beschuldigt wird, vier Menschen mit einem Messer schwer verletzt zu haben, abgeschlossen ist. Der 23-jährige Tatverdächtige soll am Mittwochabend erst eine Familie am Nestroyplatz und eine halbe Stunde später einen Bekannten am Praterstern mit einem Messer attackiert haben.
67-Jähriger außer Lebensgefahr
Messerattacke auf Praterstraße
Messerattacke: Motiv unklar
Messerattacke: Verdächtiger festgenommen
Messerattacke Wien Praterstern

Zwei Tage nach den Messer-Attacken in Wien-Leopoldstadt ist auch der schwerst verletzte 67-Jährige außer Lebensgefahr. Der Mann war einer von vier Menschen, die am Mittwochabend in der Praterstraße und am Praterstern angegriffen worden waren. Der Stunden später gefasste Täter sollte noch am frühen Freitagabend von der Polizei in eine Justizanstalt überstellt werden. Die Einvernahmen des 23-jährigen Afghanen durch Beamte des Landeskriminalamts wurden am Freitag abgeschlossen. Motiv für die Taten dürfte die “grundsätzliche Unzufriedenheit mit seiner Lebenssituation sowie sein Drogenproblem” gewesen sein, gab die Polizei in einer Aussendung bekannt. Ein religiöser Hintergrund wird nach wie vor ausgeschlossen, diesbezügliche Aussagen seien von einem Zeugen relativiert worden.

23-Jähriger verbüßte eine Haftstrafe

In der Mitteilung bestätigte die Landespolizeidirektion, dass der 23-Jährige bis 8. Dezember 2017 eine Haftstrafe verbüßte. Den Angaben zufolge war er am 8. August vergangenen Jahres unter dem Verdacht des Suchtgifthandels festgenommen worden und hat am 30. August die Haftstrafe angetreten.

Beschludigter lebte als “U-Boot” in Österreich

Dem “Kurier” zufolge befand sich der Beschuldigte mindestens zwei Mal hinter Gittern. Zu mehreren Anzeigen, die laut der Tageszeitung gegen den seit 2015 in Österreich lebenden Mann erstattet wurden, machte die Polizei keine Angaben, da es in keinem der Fälle zu einer Verurteilung gekommen sei. Dem “Kurier” zufolge hatte der Afghane – er war 2015 als Flüchtling nach Österreich gekommen – zweimal einen Antrag auf eine freiwillige Rückkehr in sein Heimatland gestellt, erstmals 2016. Das erste Zertifikat sei nicht abgeholt worden, der zweite Antrag sei erst am Montag gestellt worden. Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl hatte gesagt, der Mann habe von 2016 bis zu seiner Festnahme als “U-Boot” gelebt.

APA/Red.

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