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Vienna kassiert Heimschlappe gegen Juniors

Mehr Kampf und Krampf als Spiel auf der Hohen Warte
Mehr Kampf und Krampf als Spiel auf der Hohen Warte ©expa/Haumer
Dem ersten Auswärtssieg in der Bundesliga folgte die zweite Heimschlappe für die Vienna. Die Döblinger unterlagen in einem schwachen Spiel dem cleveren Amateurteam von Red Bull Salzburg mit 1:2. Trainer Peter Stöger ging mit seinen Spielern hart ins Gericht.
Vienna - RB Salzburg 1:2 (1:1)

Vienna-Trainer Peter Stöger musste Abwehrroutinier Gerhard Fellner vorgeben, statt ihm rückte Alessandre Dorta in die Innenverteidigung. Mit Neuzugang Krajic und Bozkurt vorne setzte Stöger wie beim Erfolg gegen die Amateure der Austria in der Vorwoche auf ein 4-4-2. Juniors-Trainer Nico Kovac hatte Stürmer Djordje Rakic nicht im Kader, er hatte sich mit seinen starken Vorstellungen in den Kader der Kampfmannschaft geschossen. Für den Serben spielte Quedraogo von Beginn an.

Vienna mit der ersten Halbchance in der spätsommerlichen Hitzeschlacht auf der Hohen Warte. Nach einer Fading-Ecke zog Frenzls Kopfballverlängerung klar am langen Eck vorbei (10.). Beide Mannschaften mühten sich immer wieder Richtung gegnerisches Tor, doch der entscheidende Pass blieb aus und zum Teil stümperhafte Eigenfehler überwogen. In der 25. Spielmiute die erste sehenswerte Aktion im Spiel: Andreas Fading setzte sich über links durch, flankte auf Osman Bozkurt, doch dessen Kopfball strich über die Latte der Salzburger. Augenblicke später verfehlte Bozkurt eine Krajic-Hereingabe von links nur wenige Zentimeter. 

Die Salzburger Jungbullen fielen erst in der 29. Minute durch ein Gelb-Foul des eingewechselten Neunteufel an Imamoglu auf. Die Hausherren blieben die initiativere Mannschaft: Krajic zog über links davon, versuchte es mit einem langen Flachschuß, der Ball wurde immer länger und strich an Tormann Schober und der Stange vorbei (30.). Kurz vor der Pause landete ein langgezogener Eckball von Fading genau auf Bozkurts Kopf, doch der verfehlte aus einem Meter Entfernung das Gehäuse.

Im Gegenzug gingen die Bullen in Führung. Quedraogo verlängterte im Strafraum per Ferse auf Radakovics, dessen Schuss unhaltbar für Reiter im Kreuzeck zum überraschenden 1:0 für die Gäste landete (39.). Nur eine Minute später bügelte der aktive Bozkzurt den Rückstand aus. Der Stürmer drehte sich geschickt um Verteidiger Karner, zog aus fünf Metern voll ab – 1:1.

Der zur Pause eingewechselte Rühmkorf verletzte sich kurz nach Wiederbeginn bei einem Zweikampf und spielte fortan mit Turban. Die schwülen Bedingungen setzten nicht nur beiden Teams, sondern auch Schiedsrichter Schmid zu. Der Mann in Schwarz pfiff penibel fast jede Aktion ab und hemmte zusätzlich den zähen Spielfluss.

Dortas Flanke brachte wieder etwas Leben ins Spiel der Blau-Gelben, doch Krajic köpfelte den Ball über das Tor der Juniors (64.). Die Vienna setzte sich in der Hälfte des Gegners fest, während die Gäste sich scheinbar mit der Rolle des Zuschauers begnügten. Dennoch fehlte es den Döblingern wie in der ersten Halbzeit meist an dem letzten Nachdruck – was sich rächen sollte. Denn wie aus dem Nichts der neuerliche Führungstreffer für die Bullen durch eine schöne Einzelaktion von Schwab. Der Zehner der Juniors tanzte die Vienna-Verteidigung aus und schloss mit einem Schuss ins lange Eck souverän ab (73.).

Angesichts der drohenden Heimniederlage schalteten die Wiener einen Gang höher, doch die Mozartstädter standen eng am Mann und attackierten früh. Dem vermeintlichen Ausgleichstreffer durch einen Niefergall-Kopfball verweigerte der Schiedrichter wegen Abseits die Anerkennung (86.). Die letzten Minuten hatten außer Hektik nicht mehr viel zu bieten, es blieb beim glücklichen, aber nicht unverdienten 2:1 für die Jungbullen auf der Hohen Warte. Das Team von Nico Kovac feierte damit den zweiten Erfolg en suite und orientiert sich in Richtung Tabellen-Mittelfeld. Die Blau-Gelben bleiben daheim nach wie vor ohne Punktegewinn.

Andreas Fading (Vienna): “Das war heute zu wenig von uns, aber wir müssen das Spiel abhaken und nach vorne schauen. Derzeit wird jeder kleine Fehler von uns sofort bestraft. Wir tun uns derzeit im Spielaufbau sehr schwer, müssen im Training daran arbeiten.”

Nico Kovac (Trainer Juniors): “Wenn man gewinnt ist man immer zufrieden. Die erste Halbzeit war nicht gerade berauschend, aber in der zweiten Halbzeit haben wir uns dagegen gestemmt. Die Mannschaft wollte die drei Punkte unbedingt.”

Peter Stöger (Trainer Vienna): “Das ist Regionalligakick, ganz einfach. Ich bin von meiner Mannschaft sehr enttäuscht, es wäre heute viel mehr möglich gewesen.
Wir wussten um die technischen und kämpferischen Stärken der Salzburger und konnte sie kaum unter Druck setzen. Deswegen haben wir auch heute nicht gewonnen. Bei uns passt die Kommunikation nicht, da kommt zu wenig Unterstützung. Wir haben zu viele Einzelkämpfer und treten nicht als Mannschaft auf. Es fehlt der Einsatz, die Kampfkraft und die Leidenschaft, um in der Adeg Liga bestehen zu können. So wird es bis zum Schluss verdammt eng werden. Wenn sich die Einstellung in der Mannschaft nicht ändert werden im Winter wieder einige Spieler dort spielen wo sie hergekommen sind.”

ADEG Erste Liga, 7. Runde
First Vienna FC – Red Bull Juniors 1:2 (1:1)
Tore: 0:1 Radakovics (39.), 1:1 Bozkurt (40.), 1:2 Schwab (73.)
Hohe Warte, 1.500 Zuschauer, SR Schmid

Vienna: Reiter – Frenzl, Ilic, Dorta, Imamoglu – Stojiljkovic (46. Rühmkorf), Milosevic (57. Öztürk), Strohmayer, Fading – Bozkurt, Krajic (71. Niefergall)
Red Bull Juniors: Schober – Radakovics, Jovanovic, Karner, Pichler (20.Neunteufel) – Kröpfl (91.Zulechner), Stöger, Schwab (80.Riegler), Holzmann – Matos, Quedraogo

Gelbe Karten: Neunteufel (29.), Milosevic (44.), Karner (60.), Fading (68.), Jovanovic (90.), Bozkurt (90.)

Die Besten: Bozkurt, Dorta bzw. Schwab, Matos

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