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Vienna Design Week öffnet Althan Quartier in Wien-Alsergrund

Die Festivalzentrale der Vienna Design Week befindet sich im Althan Quartier.
Die Festivalzentrale der Vienna Design Week befindet sich im Althan Quartier. ©Vienna Design Week
Erstmals wird das Althan Quartier über dem Franz-Josef-Bahnhof in Wien-Alsergrund der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Geschuldet ist das der Vienna Design Week, die sich heuer den 9. Bezirk Alsergrund zum Hauptschauplatz und das Althan Quartier zur Festivalzentrale erwählt hat.

Zehn Tage lang, von 27. September bis 6. Oktober, können Besucher hier in die Welt des Designs eintauchen.

Skandinavien als einer der Themenschwerpunkte

"Jedes Jahr gibt es einen anderen Veranstaltungsort, ein anderes Gastland und einen anderen Fokusbezirk", erklärte Direktorin Lilli Hollein bei einem Pressetermin am Donnerstag, was das internationale Festival, das heuer schon zum dreizehnten Mal stattfindet, auszeichnet. Heuer streckte man die Fühler nach Skandinavien aus und holte zahlreiche finnische Designer nach Wien. Darunter auch Tero Kuitunen, der für ein Herzstück des Festivals - die im Althan Quartier zu sehende Ausstellung "Wild at Heart" - verantwortlich zeichnet. Statt der bekannten finnischen Kombination aus Funktionalität und Minimalismus setzt Kuitunen auf zeitgenössische Verbindungen von Kunst und Design aus seinem Heimatland. Nicht nur die Natur ist wild in Finnland, sondern auch der Humor, will er damit sagen: "Ich wollte auch die lustige Seite zeigen."

Nach dem Virtual-Reality-Schwerpunkt des Vorjahres fällt der digitale Fokus heuer auf das Thema Gaming. Im Labor im Althan Quartier bündeln Game-Designer und klassische Designer ihre Kräfte, Besucher können also live beim Design- und Entstehungsprozess eines Spiels dabei sein. Beleuchtet wird auch die österreichische Gaming-Szene.

Vienna Design Week will Tore der Stadt öffnen

Das Festival hat es sich zur Aufgabe gemacht, für seine Teilnehmer Tore in der Stadt zu öffnen. Das geschieht nicht nur in der Festivalzentrale, sondern auch bei den Passionswegen, vor allem im dicht bebauten Fokusbezirk Alsergrund. Wiener Handwerksunternehmen tun sich dabei mit Designern zusammen, um etwas Neues zu schaffen. "So entstehen ganz neue Arten der Zusammenarbeit", schilderte Co-Kurator Gabriel Roland. Einer dieser Wege führt in die Glaswerkstadt des noch mit mittelalterlichen Methoden vertrauten Reinhard Bauer, der gemeinsam mit dem finnischen Designer Teemu Salonen eine Lampe herstellte, die in ihrer Form roboterhaft anmutet. "So etwas habe ich noch nie gemacht", erzählte der Glasermeister vor Journalisten, die sich in seine kleine Werkstätte gedrängt hatten, "aber es hat gut funktioniert."

Festival bietet breites Programm

Insgesamt bietet das Festival auch heuer eine große Anzahl an Ausstellungen, Talks, Touren, Produktpräsentationen und Workshops. Das Programm reicht von Überlegungen, einem dystopischen Regierungssystem im Österreich der Zukunft zu entkommen, bis zur Vorstellung einer neuartigen Verpackung für Grillholzkohle. Damit will man sowohl Fachpublikum als auch die breite Öffentlichkeit für sich gewinnen; rund 40.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr.

Alle Details zum Programm gibt es hier.

(APA/Red)

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