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Verwirrung um angekündigte Home-Office-Pflicht

Eine von Gesundheitsminister angekündigte Home-Office-Pflicht sorgte für Verwirrung.
Eine von Gesundheitsminister angekündigte Home-Office-Pflicht sorgte für Verwirrung. ©APA/ROBERT JAEGER
Am Donnerstag kündigte Rudolf Anschober eine Home-Office-Pflicht an, kurz darauf wurde diesbezüglich aber wieder zurückgerudert.

Laut einer am Donnerstag ausgegebenen Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sollte die Verordnung zu den "Ausgangsbeschränkungen" um eine Home-Office-Pflicht erweitert werden.

Die Ausnahmen vom Verbot, öffentliche Orte zu betreten, sollten entsprechend ergänzt werden: Damit dürfen "Arbeitsstätten lediglich dann betreten werden, wenn die berufliche Tätigkeit nicht auch außerhalb der Arbeitsstätte durchgeführt werden kann", hieß es.

Gesundheitsministerium widerruft Verordnung zur Home-Office-Pflicht

Am späten Donnerstagabend wurde dann doch zurückgerudert: Es wird nun doch keine Pflicht zum Home Office geben. Die entsprechende Verordnung, die am Freitagabend im Rechtsinformationssystem des Bundes veröffentlicht wurde, wird widerrufen und überarbeitet, hieß es aus dem Gesundheitsministerium. Sie sollte noch vor In-Kraft-Treten (Mitternacht) durch eine neue ersetzt werden.

Es wird "keine verpflichtende Telearbeit" geben, betonte eine Ressort-Sprecherin. Die übrigen Maßnahmen bleiben aber aufrecht. Dabei geht es um die Sperre von Kur- und Rehabilitationsanstalten schon am Freitag, außerdem wird klargestellt, dass "Begräbnisse im engsten Familienkreis" vom Verbot des Betretens des öffentlichen Raums ausgenommen sind.

UPDATE: Nur Empfehlung zu Home-Office, keine Verpflichtung

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Freitag klargestellt, dass das Arbeiten im Home-Office keine Verpflichtung werden wird, sondern es nur eine Empfehlung dazu gibt - dort, wo es möglich ist. Es werde "keine Verpflichtung zur Telearbeit" geben, betonte der Minister.

Die entsprechende am Vortag erlassene Verordnung, die den Schluss zur Home-Office-Verpflichtung zugelassen hatte, werde im Zuge der Verlängerung der Maßnahmen angepasst. Es sei ihm daran gelegen, Missverständnisse zu vermeiden, daher werde man das ändern, betonte Anschober.

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(APA/Red)

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