Verwirrung bei Bregenzer Festspiele - Rhomberg relativiert

Bregenz - Der Bregenzer Festspiel-Präsident Günter Rhomberg hat seine Aussagen vom Donnerstag weiter relativiert. "Pountney darf sich natürlich bewerben, und wir werden ihn selbstverständlich auch anhören", betonte Rhomberg in einem Gespräch mit der APA.
Konflikt an der Spitze der Bregenzer Festspiele

Der Konflikt bei den Festspielen rund um die Intendanten-Bestellung spitzte sich unterdessen zu: Der Betriebsrat der Bregenzer Festspiele setzte einen kritischen Brief an das Festspielpräsidium auf.

Rhomberg schwächte seine am Vortag getätigten Aussagen am Freitagnachmittag weiter ab. Man habe sich lediglich über Pountneys Bewerbung gewundert, nachdem man im Stiftungsvorstand mit Pountney ein Gespräch anderen Ausgangs geführt habe. Man habe sich bezüglich der Bewerbungen aber stets an das Gesetz gehalten und werde das auch weiterhin tun. “Wir haben uns nur gewundert, sonst ist alles in Ordnung”, so der Festspiel-Präsident.

Wie die APA erfuhr, hat der Betriebsrat der Bregenzer Festspiele GmbH sich am Freitag in einem an das Festspielpräsidium adressierten Brief hinter den derzeitigen Intendanten Pountney gestellt. In dem Schreiben werden das Bestellungsverfahren und die Kommunikation kritisiert. Man könne nicht verstehen, dass Pountney nach sieben Jahren erfolgreicher Arbeit nicht mehr zu einer erneuten Bewerbung zugelassen werde, hieß es darin. Die über die Medien erfolgte Kommunikation darüber könnte dem Unternehmen Schaden zufügen, so die Befürchtung der Festspiele-Mitarbeiter. Rhomberg hatte vorerst noch keine Kenntnis von dem Brief.

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