Verwechslung im Fall Maurer: Wiener Bierlokal kämpft gegen falsche Anschuldigungen

Im Fall Sigrid Maurer kam es zu einer Verwechslung der Bierlokale.
Im Fall Sigrid Maurer kam es zu einer Verwechslung der Bierlokale. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Der Fall Maurer hat für einen Wiener Bierlokal-Besitzer unschöne Konsequenzen: Auf Facebook kämpft er gegen die Verwechslung seines Geschäfts in Wien-Josefstadt und stellt klar, dass er die Ex-Grünen-Abgeordnete nicht belästigt hat.
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Der Besitzer des Geschäfts “Biergreissler” in Wien-Josefstadt muss sich derzeit mit falschen Anschuldigungen herumschlagen. Nachdem Sigrid Maurer bekannt gab, von einem Bierlokal-Besitzer im achten Wiener Gemeindebezirk mit privaten Nachrichten belästigt worden zu sein, häufen sich beim “Biergreissler”-Inhaber sowohl Nachfragen als auch Beschwerden.

“Seit jenen Ereignissen Ende Mai 2018 wurden wir immer wieder persönlich aber auch über die unterschiedlichsten Kanäle damit konfrontiert, ob es sich bei jenem Bierhändler denn um uns handeln würde, es hielt sich aber gottseidank in Grenzen”, so der Lokalbesitzer auf Facebook.

Bierlokal in Wien-Josefstadt wehrt sich gegen Verwechslung im Fall Maurer

Doch damit nicht genug: Am 28. Oktober sprach Sigrid Maurer in der Ö3-Sendung “Frühstück bei mir” mit Claudia Stöckl erneut über den Vorfall und “ganz allgemein über ‘einen Bierhändler im Achten’ und seinen Laden, der sich gleich um die Ecke von Frau Maurers Büro befindet”.

Da sich der “Biergreissler” im gleichen Bezirk und zudem auch nicht unweit des eigentlich gemeinten Bierlokals befindet, dessen Besitzer Maurer wegen übler Nachrede geklagt hatte, sieht sich der Inhaber nun vermehrt mit negativen Kommentaren und Äußerungen gegen ihn und seine Mitarbeiter konfrontiert.

In seinem Facebook-Posting möchte er deswegen “ausdrücklich klarstellen, dass es sich bei jenem oft erwähnten Josefstädter Bier-Geschäft NICHT um den Biergreissler handelt, welcher sich in der Lederergasse 4 befindet”, und ruft die User dazu auf, sich auf Google selbst davon zu überzeugen. “Bei uns darf niemand unseren PC benutzen, bei uns wird auch niemand belästigt – wir verkaufen Bier, sonst nichts”, stellt er abschließend klar.

(Red)

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