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Vertrauensindex vor Wien-Wahl: Ludwig oben, Strache als Schlusslicht

Vertrauensindex vor der Wien-Wahl: Ludwig erreicht 34 Punkte, Hebein liegt bei minus 20.
Vertrauensindex vor der Wien-Wahl: Ludwig erreicht 34 Punkte, Hebein liegt bei minus 20. ©APA/HANS PUNZ
Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) startet mit einem großen Vertrauensbonus in den Intensivwahlkampf der Wien-Wahl. Im aktuellen APA/OGM-Vertrauensindex erreicht er 34 Punkte.

Die Grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein liegt dagegen mit minus 20 Punkten klar im negativen Vertrauensbereich. Schlusslicht ist Heinz-Christian Strache mit minus 70 Punkten.

Ludwig konnte bei Vertrauensindex zulegen

Ludwig konnte im Vergleich zur letzten Erhebung im Mai sogar fünf Punkte dazugewinnen - 63 Prozent vertrauen ihm, 29 Prozent nicht. Hebein konnte zwar ihren Vertrauenssaldo um drei Punkte verbessern, dennoch kommt sie nur auf minus 20 (34 Prozent vertrauen ihr, 54 Prozent nicht).

NEOS-Spitzenkandidat Christoph Wiederkehr ist deutlich weniger bekannt, mit zwei Punkten ist er knapp im positiven Bereich. Ziemlich gleich, bei einem Punkt, liegt ÖVP-Spitzenkandidat und Finanzminister Gernot Blümel, allerdings bei deutlich höherer Bekanntheit (44 Prozent vertrauen ihm, 43 Prozent nicht). FPÖ-Spitzenkandidat Dominik Nepp hat mit minus 38 einen klar negativen Vertrauenssaldo, von den Spitzenkandidaten liegt nur noch sein ehemaliger Parteichef Strache mit minus 70 hinter ihm. Immerhin noch zwölf Prozent vertrauen Strache, 82 Prozent nicht.

Wiener Wahlkampf derzeit noch ruhig

Grundsätzlich zeigen sich im Vergleich zur letzten (internen) OGM-Erhebung vom Mai trotz Wahlkampf keine wesentlichen Veränderungen. Dass manche Politiker leicht dazugewinnen, ist laut Wolfgang Bachmayer von OGM mit der Corona-Krise zu erklären, die zu allgemein steigender Zustimmung in die Regierungspolitiker führe. Der Wahlkampf verlaufe im Gegensatz zu früheren Wahlen in Wien auch "mit wenig Spannung, Konflikten und Kontroversen", meint der Experte.

Die ersten Plätze nach Ludwig teilen sich rote Regierungsmitglieder: Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky kommt auf 14 Punkte, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker auf 13 Punkte und Finanzstadtrat Peter Hanke auf elf Punkte. Für Bachmayer ist vor allem der deutliche Vertrauenszuwachs für Gesundheitsstadtrat Hacker bemerkenswert - zu erklären sei das wiederum mit seiner Corona-bedingten starken Medienpräsenz und mehr Bekanntheit. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler erreichte neun Punkte, Umweltstadträtin Ulli Sima sieben Punkte und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal drei Punkte.

Auf Platz sieben findet sich die erste Politikerin einer anderen Partei, nämlich ÖVP-Klubobfrau Elisabeth Olischar. Sie landete bei vier Punkten, freilich ist sie eher unbekannt (zehn Prozent vertrauen ihr, sechs nicht). Der nicht amtsführende türkise Stadtrat Markus Wölbitsch schafft die schwarze Null.

Der Grüne Klubchef David Ellensohn kommt auf minus zwölf Punkte. FPÖ-Klubobmann Anton Mahdalik liegt mit minus sieben etwas besser. Viel prominenter aus der FPÖ-Riege ist die nicht amtsführende blaue Stadträtin Ursula Stenzel: Ihr vertrauen allerdings 65 Prozent nicht, elf Prozent schon, das ergibt minus 54 Punkte und den vorletzten Platz.

Für den Vertrauensindex wurden von 7. bis 9. September 2020 800 Wiener Wahlberechtigte aus dem OGM Online-Panel befragt, ob sie den einzelnen Politikern vertrauen oder nicht. Die Schwankungsbreite liegt bei 3,5 Prozent.

(APA/Red)

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