Vermehrt gefälschte Corona-Tests bei Grenzkontrollen in Österreich

Gefälschte Coronatests: Geldstrafe von mehreren tausend Euro droht.
Gefälschte Coronatests: Geldstrafe von mehreren tausend Euro droht. ©APA/BARBARA GINDL
Das Innenministerium hat laut einem Bericht der Tageszeitung "Kurier" zuletzt eine Häufung an gefälschten Coronavirus-Tests bei der Ein- und Ausreise nach Österreich festgestellt.

Vom 8. bis 12. April wurden demnach 46 Fälschungen sicher gestellt. Die Dunkelziffer dürfte aber viel höher sein.

Gefälschte Coronatests an den Grenzen: Hohe Strafen

Der Modus Operandi ist unterschiedlich, wie Ministeriumssprecher Patrick Maierhofer bestätigte. Neben professionell gefälschten Dokumenten würden auch immer wieder sehr laienhafte Fälschungen auffallen. Die falschen Tests könnten kostspielige Folgen haben: Urkundenfälschung kann eine Geldstrafe von mehreren Tausend Euro und eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr zur Folge haben.

So viel kosten gefälschte Coronatests

Dennoch dürfte der Handel mit gefälschten Corona-Tests dem "Kurier" zufolge europaweit florieren. Auch aus der Schweiz und Deutschland melden Behörden, dass häufig Fälschungen auffliegen. Gekauft werden können die Dokumente auf verschiedenen Plattformen im Internet. Auch per WhatsApp gibt es Angebote. Die Kosten belaufen sich demnach auf um die 100 Euro.

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(APA/Red)

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