Verlust: Süßes aus Wiener Hause Manner war im Ausland wenig gefragt

Mannerschnitten waren im Ausland im ersten Halbjahr 2017 weniger beliebt.
Mannerschnitten waren im Ausland im ersten Halbjahr 2017 weniger beliebt. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Das Hause Manner hat im ersten Halbjahr 2017 einen Verlust zu verzeichnen. Schnitten, Kekse und Pralinen waren im Ausland weniger gefragt. Dies führte zu einem leichten Umsatzrückgang um 1,5 Prozent auf rund 93 Mio. Euro.

Während Süßes aus dem Wiener Hause Manner im Ausland weniger gefragt war, hat der Schnittenhersteller am Heimatmarkt Österreich im ersten Halbjahr 2017 leichte Zuwächse erzielt. Das Betriebsergebnis war mit rund 3 Mio. Euro erneut negativ, unter dem Strich weitete sich der Verlust auf 3,9 Mio. Euro aus. Im ersten Halbjahr 2016 betrug der Verlust noch 2,1 Mio. Euro, geht aus dem am 31. August veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht hervor. Für das Gesamtjahr geht Manner aktuell davon aus, “das derzeit negative Ergebnis noch in den positiven Bereich führen zu können”.

Exportgeschäft für Manner im ersten Halbjahr schwierig

Die für Manner wichtigsten Rohstoffe – dazu gehören Haselnüsse und Kakao – hätten zuletzt eine “freundliche Preisentwicklung” gezeigt, die auch für die kommenden Monate ähnlich erwartet werde, heißt es im Bericht.

Das Exportgeschäft habe sich im ersten Halbjahr schwieriger gestaltet, was zu einem Rückgang der Exportquote von 60,1 auf 58,9 Prozent führte. Manner will noch heuer in Deutschland ein neues Produkt launchen. Ein Rollout in anderen Ländern ist mit Anfang 2018 geplant.

Per Ende Juni beschäftigte der Schnittenproduzent inklusive der Niederlassung in Deutschland um fast 5 Prozent mehr Mitarbeiter als im Jahr davor. Das entspricht 753 Mitarbeitern.

APA/Red.

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