"Verkehrskonzept verursacht viele Verlierer"

FPÖ-Fraktionsobmann StR. Markus Klien
FPÖ-Fraktionsobmann StR. Markus Klien ©Vorarlberger Freiheitliche
So FPÖ-Fraktionsobmann StR. Markus Klien zur Verkehrsproblematik Hohenems. Bgm. Amann operiert mit kuriosen Argumenten und ignoriert Bevölkerung.

„Nachdem Bgm. Amann und die ÖVP unseren Lösungsvorschlag zur Änderung wieder einmal in ´Bausch und Bogen` abgelehnt hat, haben sich nun auch über 100 betroffene Bürger mit einer Petition zu Wort gemeldet und fordern eine Änderung des Verkehrskonzeptes. Kurios dabei ist, wie Bgm. Amann seine sture Haltung mit falschen Zahlen und Fakten verteidigt. Wenn Amann behauptet, dass in der Graf-Maximilianstraße nur 1.900 KfZ/Tag fahren, ist das schlichtweg falsch. Die aktuellen Zahlen basieren auf dem Verkehrsmodell 2012 und weisen rd. 4.300 KfZ/Tag auf der Graf-Maximilianstraße auf. Auch das Argument, dass man in Zukunft auf Kleinbusse in der Innenstadt umstellen will, verbessert die Situation nicht wesentlich. Erstens ist es fraglich, dass in diesem Bereich kleinere Busse eingesetzt werden können, da schon die normalen Busse täglich an den Spitzenzeiten überlastet sind. Selbst wenn kleinere Busse zum Einsatz kämen, reduziert sich die Anzahl an Kraftfahrzeugen nicht wirklich. Eine Verlagerung auf die Bahnhofstraße ist nur bedingt möglich. Zudem ignoriert der Bürgermeister völlig, dass auch die Jakob-Hannibalstraße als Zubringer zur Umfahrungsspange täglich mit über 3.300 KfZ belastet ist und dort eine Schule situiert ist. Amann und die ÖVP sollten aufhören, die Bevölkerung permanent an der Nase herum zu führen und die Anliegen der betroffenen Bevölkerung endlich ernst nehmen“, so der freiheitliche Fraktionsobmann StR. Markus Klien.

Viele Verlierer des Verkehrskonzeptes

„Nicht nur, dass das aktuelle Verkehrskonzept viele Kunden und Besucher von Hohenems verwirrt und verärgert, Geschäfte geschlossen haben und Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben. Es belastet die umliegenden Wohngebiete durch Ausweich- und Schleichverkehr. Neben der Graf-Maximilianstraße mit 4.300 KfZ/Tag, sind die Schloßbergstraße und das Erlach mit rd. 1.500 KfZ, die Theodor-Körnerstraße mit 700 KfZ/Tag und die Schweizerstraße mit 1.800 KfZ/Tag belastet. Alles Wohngebiete, deren Bevölkerung, die „Verlierer“ der jetzigen Verkehrsführung sind. Ein intelligentes Verkehrskonzept betrachtet den gesamten Wohn- und Lebensraum und nicht nur einen Straßenzug. Zudem ist schleierhaft, wie der Bürgermeister von einer Verdreifachung des Verkehrs in der Innenstadt reden kann. Das ist nicht einmal durch die fragwürdigen Zahlen des Verkehrsplaners zu begründen. Wir fordern den Bürgermeister und die ÖVP auf, endlich von ihrer sturen Haltung abzugehen und die Interessen der Bevölkerung wahrzunehmen“, verlangt StR. Markus Klien einmal mehr eine Änderung des Verkehrskonzeptes. 

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