Vanek und Raffl trafen in der NHL

Nächste Abfuhr für Grabner und Vanek
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Thomas Vanek und Michael Raffl haben am Montag in der NHL angeschrieben. Sowohl Österreichs Eishockey-Star bei den New York Islanders, als auch der bei den Philadelphia Flyers spielende Kärntner Raffl verbuchten je ein Tor und einen Assist. Die Niederlagen ihrer Teams verhindern konnte dies jedoch nicht. Die Islanders kassierten mit einem 2:5 in Anaheim bereits die zehnte Niederlage in Folge.


Raffl erlebte beim 4:5 n.P. der Flyers in Ottawa gar eine Premiere: Der 25-jährige Villacher durfte in seinem 18. Auftritt in der nordamerikanischen Eliteliga zum ersten Mal zum Torjubel abdrehen. Nach 8:18 Minuten im ersten Drittel war der Flügelstürmer nach einem Versuch von Wayne Simmonds aus kurzer Distanz zur Stelle. Beim 3:2 durch Luke Schenn durfte sich Raffl darüber hinaus über den dritten Assist in der laufenden Saison freuen.

Nach einem 4:4 nach regulärer Spielzeit sowie Verlängerung gelang Ottawa schlussendlich im Penaltyschießen die Entscheidung. Senators-Star Jason Spezza verwertete als einziger Schütze erfolgreich. “Natürlich ist es schön, erstmals zu treffen. Aber es wäre schöner gewesen, wenn wir auch gewonnen hätten. So ist es gleichzeitig auch ein wenig enttäuschend”, meinte Raffl danach. Philadelphia hält nach 30 Spielen nur bei 13 Siegen, das Play-off ist aktuell außer Reichweite.

Dies gilt im Speziellen auch für die New York Islanders. In Anaheim leistete Vanek den Assist zum 1:0 durch John Tavares im Powerplay und traf im zweiten Drittel zum zwischenzeitlichen 2:1. Nach Vaneks neuntem Saisontreffer legten die Ducks aber noch viermal nach. Die Islanders sind damit zehn Spiele ohne Sieg, zuletzt war eine derartige Negativserie 2010 mit 14 Pleiten in Folge zu vermerken.

Das Team aus Long Island hat in den jüngsten acht Spielen nie mehr als zwei Treffer erzielt. Auch deshalb stand die Top-Linie mit Vanek und Tavares zuletzt bei Head Coach Jack Capuano in der Kritik. Diese verebbte trotz zwei Toren in Kalifornien nicht gänzlich. “Wir arbeiten viel, aber treffen nicht. Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll”, meinte Capuano.

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